Schlagwort: Zweitveröffentlichungsrecht

Royal Society of Chemistry: Gold statt Gold

Die Royal Society of Chemistry (RSC) bietet ihr Programm „Gold for Gold“, über das Artikel in RSC-Zeitschriften Open Access gestellt werden können, ab 2017 nicht mehr an. Stattdessen erscheint in Zukunft die Zeitschrift RSC Advances als „goldene“ Open-Access-Zeitschrift, in der alle Artikel mit Erscheinen unter einer freien Lizenz zugänglich sind.

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Das neue Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrecht – ein Schritt in Richtung Open Access! Oder doch nicht?!

Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat FAQ zum neuen urheberrechtlichen Zweitveröffentlichungsrecht veröffentlicht. Seit dem 1.1.2014 lautet § 38 Absatz 4 UrhG: „Der Urheber eines wissenschaftlichen Beitrags, der im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungstätigkeit entstanden und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen ist, hat auch dann, wenn er dem Verleger oder Herausgeber ein ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt hat, das Recht, den Beitrag nach Ablauf von zwölf Monaten seit der Erstveröffentlichung in der akzeptierten Manuskriptversion öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies keinem gewerblichen Zweck dient. Die Quelle der Erstveröffentlichung ist anzugeben. Eine zum Nachteil des Urhebers abweichende Vereinbarung ist unwirksam.“ „Na super“, denkt man bei der Lektüre des Textes, „dann kann ich meinen Artikel ja einfach auf einer Plattform frei schalten…“ 

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Zweitveröffentlichungsrecht — unsere Open Access-Wette wird (vielleicht) von der Realität eingeholt

Update (12.4.2013): Empfohlen sei auch der sehr detaillierte und kritische Artikel über den Kabinettsentwurf von Bernd-Christoph Kämper im Weblog Archivalia. Keine zwei Monate ist es her, da war hier im Blog von Inetbib’s Bet on Open Access and Open Science die Rede. Wie sich danach zeigte, war das Interesse sehr groß — und die Wetteinsätze nur in einer Frage deutlich gespalten: Kommt das ersehnte Zweitveröffentlichungsrecht noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Juli 2013, oder werden weitere Jahre ins Land gehen, bis es so weit ist?

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