Schlagwort: ZFSK

„Nicht nur Tacheles reden, sondern auch schreiben“

In einer Unterhaltung habe ich jederzeit die Möglichkeit mich zu korrigieren. Ich kann nachfragen wenn ich etwas nicht verstehe. Meine Gesprächspartner sind greifbar, Mimik und Gestik unterstützen die Worte. All das fehlt, wenn ich einen Text vor mir habe. Die Autorin ist nicht da, um meine Fragen zu beantworten oder mir zu erklären wie sie von Gedanke A zu B gekommen ist. Texte müssen daher selbsterklärend sein und vor allem verständlich. 

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„Die Denkarbeit aufs Papier bringen …“ – Nur wie?

Nicht nur für den Philosophen Ludwig Wittgenstein gehört das Schreiben zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu, nahezu in allen Disziplinen ist das Schreiben ein wesentlicher Bestandteil der Wissenschaft, ja sogar alltäglich. Darum gehört das Schreiben auch zu den sogenannten Schlüsselkompetenzen und muss im Studium ebenso vermittelt werden wie Fachwissen. Denn geschrieben wird im Studium viel, ob nun ein Protokoll, ein Bericht, eine Hausarbeit, eine Vorlesungsmitschrift, eine Klausur, ein Essay oder eine Bachelor- oder Masterarbeit. Doch fragen sich viele Studierende – aber auch viele andere Schreibende – oft beim Schreiben: Wie soll ich nur anfangen mit dem Schreiben? Wann fange ich am besten an? Wie viel Zeit muss ich einplanen? Wie finde ich den roten Faden? Wie formuliere ich wissenschaftlich? Welcher Stil ist angemessen? Wer ist mein Leser und schreibe ich verständlich und nachvollziehbar? Wie war das noch mal mit dem Zitieren? Und sollte ich nicht erst einmal meinen Schreibtisch aufräumen, bevor ich

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