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SpringerMaterials jetzt mit Book Profiles und MSI Eureka

Im April habe ich in meinem Beitrag „Neue Plattform für SpringerMaterials … und wo ist der Landolt-Börnstein?“ bedauert, dass hier der Übergang von der gedruckten Landolt-Börnstein-Welt zur elektronischen SpringerMaterials-Welt (als Stoffdatenbank) nicht ganz ohne Brüche gelungen ist. Mir fehlte vor allem der Bezug zwischen den Treffern zu einzelnen Stoffdaten und den einleitenden Kapiteln, bzw. – ganz bibliothekarisch – die Information, aus welchem der Bände des Landolt-Börnstein die entsprechende Information stammt. Das Browsing am virtuellen Regal (mit den thematischen Teilreihen des Landolt-Börnstein) war mit dem Umstieg auf die neue Plattform verloren gegangen. Inzwischen haben die Entwickler von SpringerMaterials eine – wie ich finde – gute Lösung umgesetzt, die ich hier würdigen möchte: die Einführung von Book Profiles: Suche ich z.B. Informationen zu ternären Halbleitern, so ergibt meine Suche nach „semiconductor ternary“ unter den über 1900 Treffern auch 5 Book Profiles, d.h. Landolt-Börnstein-Bände, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema befassen.

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Neue Plattform für SpringerMaterials … und wo ist der Landolt-Börnstein?

Wahrscheinlich ist es der Einen oder dem Anderen schon aufgefallen: SpringerMaterials hat seit Anfang März 2015 eine neue Nutzeroberfläche. Dabei ist die Ausrichtung auf die Suche von Stoffdaten deutlich verstärkt worden.  Neben den Inhalten des Landolt-Börnstein, sind folgende Datenbanken eingebunden: Pauling File als Datenbank zu „Inorganic Solid Phases“ mit dem Schwerpunkt auf Kristallstrukturen, Phasendiagrammen und physikalische Eigenschaften anorganischer Verbindungen. Teile der Dortmund Data Bank mit Daten zu thermophysikalischen Eigenschaften von Reinstoffen und ihren Gemischen Daten zu Adsorptionsisothermen („Adsorption Database“) Datensätze zu thermodynamischen Eigenschaften von Polymeren („Polymer Thermodynamics Database“) Dokumente zur Stoffsicherheit („Chemical Safety Documents“) sowie jetzt neu SPRESIweb mit Informationen zu Synthesewegen und Chemischen Reaktionen. Allerdings erfordert SPRESIweb eine zusätzliche Lizenz, auf die wir aus guten Gründen verzichten: Mit dem SciFinder bzw. CA on Web sowie Reaxys bieten wir die zentralen Datenbanken zu chemischen Reaktionen für den Campus an! Angekündigt wurde außerdem die Einbindung der MSI Eureka mit Zustandsdaten anorganischer Materialien

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