Schlagwort: Schreibwerkstatt

„Nicht nur Tacheles reden, sondern auch schreiben“

In einer Unterhaltung habe ich jederzeit die Möglichkeit mich zu korrigieren. Ich kann nachfragen wenn ich etwas nicht verstehe. Meine Gesprächspartner sind greifbar, Mimik und Gestik unterstützen die Worte. All das fehlt, wenn ich einen Text vor mir habe. Die Autorin ist nicht da, um meine Fragen zu beantworten oder mir zu erklären wie sie von Gedanke A zu B gekommen ist. Texte müssen daher selbsterklärend sein und vor allem verständlich. 

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Mitten im Schreiben und dann eine Frage – jetzt Antworten vor Ort

Schreibberatung in der Bibliothek Ein Beitrag von Helena und Nele Wer kennt das nicht? Die nächste Haus- oder Seminararbeit, Studienleistung oder Abschlussarbeit steht an und wie so oft ist das Thema zu groß, die Zeit viel zu knapp oder die Motivation lässt sich einfach nicht finden? Die Bibliothek wird dabei nicht selten zum zweiten Zuhause. Genau hier stehen wir euch jeden Donnerstag bei Fragen rund um euer Schreibprojekt zur Seite.

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Was für ein Schreibtyp bin ich eigentlich?

Als Schreibberater und -trainer bin ich oft damit konfrontiert, dass Studierende mich nach Patentlösungen für das wissenschaftliche Schreiben fragen. Sie hoffen, ich könnte Ihnen eine Schablone vorlegen und sagen: So bitte sehr, so gehst du jetzt vor und dann klappt das schon. JedeR merkt eigentlich, das Schreiben für ihn oder sie nicht genauso abläuft, wie bei den Seminarnachbarn oder der WG-Mitbewohnerin. Was aber im Gegenzug bedeutet, dass die Frage nach dem einen richtigen Vorgehen ins Leere zielt.

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Beim Schreiben nicht mehr allein bleiben

Nachdem ich in meinem ersten Beitrag hier im Blog zunächst die Schreibwerkstatt des Zentrums für Schlüsselkompetenz an der Leibniz Universität und meine Tätigkeiten und Vorgehensweise  in der Schreibberatung vorgestellt habe, möchte ich jetzt über die weiteren Angebote der Schreibwerkstatt informieren. Während die professionelle Schreibberatung in einem persönlichen Einzelgespräch stattfindet, richten sich diese Angebote an Gruppen und zielen insbesondere auf das gemeinsame Schreiben und den Austausch ab. Praxisnahe Schreibworkshops Worum geht es in den Workshops? Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens vermittle ich in Schreibworkshops. Dazu biete ich verschiedene Formate an. In der Vorlesungszeit gibt es Kurzworkshops von 2 Stunden zu kleinen Themen des Schreibprozesses wie „In den Schreibfluss kommen“ oder auch „Die Kunst des Zuhörens und Schreibens. Mitschriften und Protokolle“. In der vorlesungsfreien Zeit können Studierende auch längere Workshops von 6 Stunden besuchen.

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„Die Denkarbeit aufs Papier bringen …“ – Nur wie?

Nicht nur für den Philosophen Ludwig Wittgenstein gehört das Schreiben zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu, nahezu in allen Disziplinen ist das Schreiben ein wesentlicher Bestandteil der Wissenschaft, ja sogar alltäglich. Darum gehört das Schreiben auch zu den sogenannten Schlüsselkompetenzen und muss im Studium ebenso vermittelt werden wie Fachwissen. Denn geschrieben wird im Studium viel, ob nun ein Protokoll, ein Bericht, eine Hausarbeit, eine Vorlesungsmitschrift, eine Klausur, ein Essay oder eine Bachelor- oder Masterarbeit. Doch fragen sich viele Studierende – aber auch viele andere Schreibende – oft beim Schreiben: Wie soll ich nur anfangen mit dem Schreiben? Wann fange ich am besten an? Wie viel Zeit muss ich einplanen? Wie finde ich den roten Faden? Wie formuliere ich wissenschaftlich? Welcher Stil ist angemessen? Wer ist mein Leser und schreibe ich verständlich und nachvollziehbar? Wie war das noch mal mit dem Zitieren? Und sollte ich nicht erst einmal meinen Schreibtisch aufräumen, bevor ich

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