Schlagwort: Open Access Week 2015

Posterausstellung zur Open Access Week 2015

In der internationalen Open Access Week vom 19. bis 25. Oktober 2015 haben wir auf unterschiedliche Weise über Open Access informiert, darunter auch wie im Vorjahr mit einer Posterausstellung in Haus 1. Auf acht Postern wurden verschiedenste Aspekte von Open Access beleuchtet und die Angebote der TIB/UB vorgestellt. Wer die Ausstellung verpasst hat, nicht aus Hannover kommt oder sie einfach noch einmal nachlesen möchte, findet die gegenüber dem Vorjahr aktualisierten Poster hier, zusammen mit weiterführenden Links. Der Klick aufs Vorschaubild führt jeweils zum PDF. Die Poster stehen unter der Lizenz CC BY 3.0 DE, dürfen also unter Nennung der TIB/UB als Urheberin frei weiterverbreitet und genutzt werden. Wir freuen uns, wenn davon Gebrauch gemacht wird, wie beispielsweise von der Bibliothek der TU Hamburg-Harburg, die eines unserer letztjährigen Poster als Grundlage für ein eigenes Poster verwendet hat. 

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Wie beschreibt man die Bedeutung einer Selbstverständlichkeit? arXiv, Open Access und die Demokratisierung der Wissenschaft

Eigentlich sprechen die Zahlen für sich: Über 1 Millionen E-Prints insgesamt, 97.517 Submissions und 91.2 Millionen Volltext-Downloads im Jahr 2014, Tendenz steigend. Einen Überblick zu arXiv-Statistiken habe ich unlängst im arXiv-DH-Blog veröffentlicht. In Rankings findet sich arXiv regelmäßig auf den vorderen Plätzen: Bei den Repositories auf Platz 1, bei den Google Scholar Top Publications mit seinen disziplinären Teilarchiven ab Platz 20, in den Einzeldisziplinen teilweise ganz vorne. Entscheidend ist jeweils die große Sichtbarkeit von arXiv. Die Nutzungszahlen belegen also eindrücklich, dass arXiv eine wesentliche Informationsplattform für seine Communities ist, worin sich aber diese hohe Relevanz und Akzeptanz von arXiv begründet, lässt sich leider nicht ablesen. Also starte ich hier den Versuch, die Relevanz von arXiv – jenseits der nüchternen Zahlen – zu erfassen, auch in der Hoffnung arXiv-NutzerInnen dazu anzuregen, darüber nachzudenken und uns mitzuteilen, warum arXiv für sie so selbstverständlich und wichtig (geworden) ist. 

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Mehr Sichtbarkeit und mehr Profil für meine Forschung! Wie und warum sich Open Access und facebook-ähnliche Dienste ergänzen

Dienste wie Academia.edu oder ResearchGate, bei denen sich Forscher Profile anlegen, sich untereinander vernetzen und einiges mehr tun können, sind in den letzten Jahren sehr populär geworden. (Vgl. auch einen Überblick über die Landschaft dieser Dienste.) Für die Universität Hannover existieren allein bei ResearchGate 1.563 Profile — bei insgesamt ca. 4.740 wissenschaftlichen Mitarbeitern.

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Open Access mit Verlagen verhandeln: Worauf ist zu achten?

Die Transformation des wissenschaftlichen Publikationssystems zu Open Access erfordert Gestaltungswillen, eine klare Orientierung auf das Open-Access-Ziel und eine Prüfung und Bewertung alternativer (oder ergänzender) Wege dorthin. Anfang 2015 hat eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe dazu ein Positionspapier veröffentlicht. Wege zur Open-Access-Transformation In der Open Access Week dominieren (zu Recht) Veranstaltungen und Initiativen, die Informationen zu Open Access verbreiten, Werbung für Open Access machen, die Öffentlichkeit einbeziehen. Diese Arbeit ist eine Voraussetzung für alle Open-Access-Arbeit – ohne Einbezug der Hauptakteure des Publizierens kann keine Transformation gelingen, ohne Herausstellen der gesellschaftlichen Vorteile durch Open Access wird wichtiges Potential verschenkt. Ebenfalls wichtig sind aber auch konkrete Schritte an Schlüsselstellen des Publikationswesens, insbesondere dort, wo Geld fließt. Open-Access-Transformation heißt am Ende eben auch, dass nicht mehr für das Lesen von wissenschaftlicher Literatur gezahlt wird. Überall und jedes Mal, wenn wissenschaftliche Einrichtungen und besonders Bibliotheken Vereinbarungen mit Verlagen treffen, wenn sie ihre internen Policies ausrichten etc.,

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Wikipedia und Open Access: gut füreinander, gut für die Gesellschaft

Als frei zugängliche und umfassende Online-Enzyklopädie ist Wikipedia heute wahrscheinlich der wichtigste Anlaufpunkt bei der Suche nach Informationen aller Art, insbesondere auch bei der Suche nach wissenschaftlicher Information. Ob diese korrekt und ausgewogen wiedergegeben wird, wird gerne und oft kontrovers diskutiert und auch systematisch untersucht. Misha Teplitskiy, Grace Lu und Eamon Duede von der University of Chicago haben sich in einer auf arXiv veröffentlichten Studie mit der Verbreitung von im Open Access veröffentlichten Forschungsergebnissen über Wikipedia beschäftigt. 

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Das Institutionelle Repositorium der Leibniz Universität Hannover startet

Autoren/innen der Leibniz Universität Hannover können ab sofort ihre wissenschaftlichen Publikationen kostenfrei im Sinne von Open Access (zweit-)veröffentlichen. Wie passend: Zum Start der internationalen Open Acces Week startet auch das Institutionelle Repositorium der Leibniz Universität Hannover. Der neue Publikationsdienst dient der Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen im Sinne von Open Access und steht Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern der Leibniz Universität Hannover offen. Ein Institutionelles Repositorium für die Leibniz Universität Hannover? Open Access fördert – durch den freien Zugang zu (meist) öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen – effizientes, zeitgemäßes Forschen, Lehren und Lernen. Die EU-Kommission hat Open Access zur Norm für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen der von ihr geförderten Projekte erklärt – bis 2020 sollen alle Publikationen im Open Access veröffentlicht werden. Die Leibniz Universität Hannover unterstützt die wissenschaftspolitische Forderung nach freiem Zugang zu wissenschaftlicher Information und hat deshalb im September 2011 die Open- Access-Resolution durch Senat und Präsidium verabschiedet. Ziel ist unter anderem die

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