Schlagwort: DOI-Service

Happy Birthday DataCite!

An interview with Britta Dreyer on ten years of DataCite: a success story around the Digital Object Identifier (DOI) The foundation of the association DataCite celebrated it’s 10th anniversary in the beginning of December 2019, a reason to look back and peak into the future. In the interview Britta Dreyer, head of the department PID and Metadata Services at TIB – Leibniz Information Centre for Science and Technilogy and DataCite Business Manager, talks about what has been achieved, the challenges of the future and the cooperation with DataCite partners Ten years of DataCite, that is a great success. But actually the history of DataCite started a little bit before. Namely in 2004 with the first registration of a Digital Object Identifier (DOI), a unique and persistent digital identifier, at TIB. Tell us how it all began. Scientific research generates a gigantic and constantly growing amount of digital research data. These

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Forschungsdatenmanagement – oder wer kümmert sich um meine Daten?

Am 18.11.2013 hatte der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Klaus Hulek zusammen mit dem Dezernat Forschung und EU-Hochschulbüro, Technologietransfer, den Leibniz Universität IT Services und der TIB/UB zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Forschungsdatenmanagement an der Leibniz Universität Hannover“ geladen. Darin wurden in kurzen Vorträgen die Themen Forschungsdatenmanagement, Archivierung, externe Anforderungen an ein Datenmanagement sowie rechtliche Aspekte angesprochen und anschließend mit den Teilnehmern (bestehend aus Wissenschaftlern und Professoren) diskutiert. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung möchte ich mit diesem Beitrag einige für Sie als Wissenschaftler wichtige Punkte aufgreifen und sich daraus ergebende mögliche weitere Entwicklungen diskutieren. 

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Forschungsdaten und die TIB – Wer ist DataCite?

Im vorletzten Beitrag dieser Blog-Reihe ist DataCite bereits als DOI-Registrierungsagentur für Forschungsdaten genannt worden, unter deren Dach die Mitglieder lokale DOI-Services für ihre Kunden anbieten. In diesem Artikel möchte ich Ihnen etwas mehr über dieses internationale Konsortium, dessen Gründung ein wegbereitender Entwicklungsschritt zu einem weltweit einheitlichen Zugang zu Forschungsdaten war, berichten. Dieser Beitrag ist in enger Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Frauke Ziedorn entstanden. Zur Geschichte: DataCite wurde im Dezember 2009 in London als eingetragener Verein von sieben Einrichtungen aus sechs Ländern gegründet. Damit daraus auch ein Verein nach deutschem Recht werden konnte, fand die Unterzeichnung des Gründungsvertrages in der Deutschen Botschaft statt. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die British Library (BL), das Technical Information Center of Denmark (DTIC), die Bibliothek der TU Delft (Niederlande), das National Research Council’s Canada Institute for Scientific and Technical Information (NRC-CISTI), die California Digital Library, die Purdue University (USA) und die Technische Informationsbibliothek (TIB). Die Geschäftsstelle

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Forschungsdaten und die TIB – Warum brauche ich DOIs für meine Forschungsdaten?

Der DOI ist in der Welt der Wissenschaft bereits ein alter Bekannter. Forscher und Bibliografen nutzen ihn schon seit vielen Jahren als Identifier für Fachpublikationen. In diesem Artikel möchte ich mich jedoch näher der Bedeutung des DOIs in der Registrierung von Forschungsdaten zuwenden. Wie im vorherigen Artikel „Was ist ein DOI?“ beschrieben, werden auch Forschungsdaten mit einem DOI identifizierbar und somit über das globale DOI-System weltweit erreichbar. Das bedeutet, dass die gesammelten Daten und Analysen, bzw. alle Schritte der wissenschaftlichen Arbeit, mit einem DOI-Namen genauso referenziert werden können, wie ein Journal Artikel oder eine Monographie. Die eminente Notwendigkeit, Forschungsdaten mehr Rang und angemessene Bedeutung zu verleihen, zeigt sich in den zahlreichen welt-, europa-, und deutschlandweit geführten Initiativen. 2010 hat auch die DFG den Aspekt Nachnutzung von Forschungsdaten im „Leitfaden für Antragsteller“ (S.6)  verankert. In diesem heißt es: „Wenn aus Projektmitteln systematisch (Mess-)Daten erhoben werden, die für die Nachnutzung geeignet sind,

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Forschungsdaten und die TIB – Was ist ein DOI?

“Broken link – Error 404” ist oft die frustrierende Antwort auf eine Suche mit einem URL. Ursächlich hat sich die Adresse des Objektes geändert und der direkte Zugriff ist nicht mehr möglich. Orte und Adressen ändern sich auch  im Lebenszyklus eines elektronischen Objektes und sie sind deshalb, als permanente Bezeichner, gänzlich ungeeignet. (Elektronische Objekte sind in diesem Kontext Forschungsdaten, wie im 1. Teil meiner Blogreihe zu Forschungsdaten beschrieben, oder graue Literatur.) Der DOI (Digital Object Identifier)  ist unabhängig von der Adresse eines Objektes und bezeichnet nicht dessen Aufenthaltsort.  In gleicher Weise, in der eine ISBN eindeutig Bücher kennzeichnet, und eine ISSN ein fortlaufendes Sammelwerk identifiziert, ist der DOI wie ein fester Griff, direkt mit dem Objekt verbunden. Durch die Registrierung wird der DOI-Name zum dauerhaften und eindeutigen Bezeichner eines elektronischen Objektes und wird somit zu einem wichtigen  Referenzierungsmittel. Sollte sich der Aufenthaltsort eines Objekts irgendwann ändern, muss nur die URL,

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Forschungsdaten und die TIB – Was sind Forschungsdaten?

In einer kleinen Blogreihe möchte ich Ihnen einige Informationen zu Forschungsdaten, DOI-Service und Datenzentren geben und erläutern in wie fern die TIB hier involviert ist und sich verantwortlich fühlt. Beginnen möchte ich mit der Klärung, was Forschungsdaten sind, und ein paar Worte zum Umgang mit Forschungsdaten sagen. Forschungsdaten sind der zentrale Gegenstand des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses. So lautet eine Definition, aber was sind Forschungsdaten nun eigentlich tatsächlich?

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