Schlagwort: Digitale Langzeitarchivierung

Langzeitarchivierung von CDs mittels Emulation as a Service

Fast 60.000 über den Katalog abfragbare CDs unterschiedlichen Typs befinden sich im Besitz der TIB. Darunter finden sich Zeitschriftenbeilagen mit Demosoftware, aber auch wertvolle Schätze in Form von Forschungs- und Kongressliteratur, für welche die TIB nahezu im Alleinbesitz ist. Ob wertvoll oder nicht, an allen Datenträgern nagt der Zahn der Zeit; manche CDs im Magazin sind über 20 Jahre alt und erste auftretende Ausfallquoten deutliches Warnsignal. Um die darauf gespeicherte Literatur zu erhalten, müssen Maßnahmen ergriffen werden, denn die Neubeschaffung ist insbesondere im Bereich der Kongressliteratur ein schwieriges Unterfangen. Doch wie die Literatur auf den vielen CDs vor dem Verfall von Datenträger und der Obsoleszenz des Formats retten?

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DURAARK – Ein Jahr und der Beitrag der TIB

Das auf drei Jahre ausgelegte und von der Europäischen Union geförderte Forschungsprojekt „DURable ARchitectural Knowledge“ (kurz: DURAARK) ist im Februar 2013 gestartet und hat gerade erfolgreich das erste Projekjahr abgeschlossen. Bei dem interdisziplinären Projekt stehen die Erforschung und Entwicklung von Prozessen und Methoden zur Langzeitarchivierung dreidimensionaler Architekturdaten im Mittelpunkt. 

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Move beyond text oder Riding the wave

Die Tontafel-Bibliothek des Assurbanipal (ca. 668 – 627 v. Chr.) hatte den Anspruch das gesamte Wissen der damaligen Zeit zu repräsentieren und umfasste vor ca. 3000 Jahren mehr als 25.000 Tontafeln. Betrachten wir heute allein der Anstieg der digitalen Information, der bereits für 2007 mit 2.25 x 1021 bits (281 Exabytes oder 281 Milliarden Gigabytes) angegeben wird (s.a. Gantz, John. F. et. al.) , so lässt sich daraus erahnen vor welchen Herausforderungen die TIB steht, heute und auch in Zukunft ein leistungsfähiges und attraktives Angebot bereitzustellen.

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