Kategorie: Open Science

„The Wikipedia Journal“ — Crowdsourcing als Open Access-Geschäftsmodell?

In lockerer Folge haben wir in den letzten Wochen Journals vorgestellt, die Open Access erscheinen, d.h. weltweit frei zugänglich sind. Open Access bedeutet natürlich auch, daß keine Einkünfte durch Verkauf, Abo oder Online-Lizensierung erzielt werden. Bei den beiden bisher besprochenen Beispielen, PLoS ONE und PeerJ, werden Profis, die den Betrieb der Journals gewährleisten, letztlich aus Gebühren bezahlt, die von den Autoren gezahlt werden — pro Artikel bei PLoS ONE, als Flatrate bei PeerJ. Nun fällt auf, daß die meisten der ca. 8.000 peer-reviewten Open Access Journals auch ohne Autorengebühren auskommen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch deshalb möglich, weil das Internet selbst, weitere darauf aufbauende freie Infrastrukturen sowie freie Software die Sachkosten zur Erstellung und Verbreitung wissenschaftlicher Inhalte deutlich senken. So kommt es unter anderem zu Journals mit „Schnürsenkel-Budgets“, d.h. alle notwendigen Arbeiten werden — meist von einzelnen Mitarbeitern wissenschaftlicher Einrichtungen — nebenher erledigt. Dieses Modell scheint für

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Move beyond text oder Riding the wave

Die Tontafel-Bibliothek des Assurbanipal (ca. 668 – 627 v. Chr.) hatte den Anspruch das gesamte Wissen der damaligen Zeit zu repräsentieren und umfasste vor ca. 3000 Jahren mehr als 25.000 Tontafeln. Betrachten wir heute allein der Anstieg der digitalen Information, der bereits für 2007 mit 2.25 x 1021 bits (281 Exabytes oder 281 Milliarden Gigabytes) angegeben wird (s.a. Gantz, John. F. et. al.) , so lässt sich daraus erahnen vor welchen Herausforderungen die TIB steht, heute und auch in Zukunft ein leistungsfähiges und attraktives Angebot bereitzustellen.

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