Kategorie: Open Science

Datenpublikationen als wissenschaftliche Leistung? Die DFG verabschiedet Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten

Im digitalen Transformationsprozess der Wissenschaft ist ein Thema in aller Munde: Forschungsdaten, oder kurz gesagt: Jene Daten, die im Laufe eines Forschungsprozesses entstehen. Die Forderung nach der Bereitstellung und Nachnutzung dieser Daten wird von Politik und Forschungsförderern unterstützt. Doch wie sieht diese Unterstützung aus? Im vergangenen Jahr rief die Europäische Kommission das mit einem Budget von 80 Milliarden Euro schwerste EU-Förder- und Innovationsprogramm Horizon 2020 ins Leben und schrieb darunter ein Pilotprojekt zu offenen Forschungsdaten (Open Data Pilot) aus. So ist es in einigen Förderzweigen von H2020 Pflicht, z.B. bei den Zukunftstechnologien oder bei der elektronischen Forschungsinfrastruktur, die entstandenen Daten zu veröffentlichen und entsprechend nachzuweisen. Doch wie offen und nachnutzbar werden diese Daten letztendlich sein? Wie kann ein Forscher sicher sein, dass seine ‚Leistung’ der Datenerzeugung gewürdigt wird? Wie kann der Aufwand für deren Speicherung und (lebenslanger) Verfügbarkeit bemessen werden? Und: Wer zahlt am Ende? Mit dem Pilotprojekt erhofft sich

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How open is it? Content Mining – auch eine Frage des Formats

“Wie wäre es, wenn Wissenschaftler und Infrastruktureinrichtungen Fakten, Daten und Ideen mit technischen Mitteln aus Publikationen extrahieren und analysieren könnten, ohne sich über das Urheberrecht Gedanken machen zu müssen?“ So beginnt der Blog-Beitrag von Elke Brehm über die Hague Declaration. Doch neben den rechtlichen Fragen stellen sich bei Text, Data oder Content Mining Vorhaben auch technische Fragen, z.B.: ist eine automatische Extraktion von Inhalten technisch überhaupt realisierbar und mit welchem Aufwand? Nicht umsonst listet der HowOpenIsIt?®-Guide neben rechtlichen Aspekten (Reader Rights, Reuse Rights, Copyrights, Author Posting Rights) auch die Kategorie Maschinenlesbarkeit als Kriterium für Open Access. 

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Tomorrow’s networked researcher profile page: What it will look like (according to contributors from #dhiha6)

A few minutes ago, David Chavalarias and me held a workshop within the Digital Humanities Experiments event on 11/12 June 2015 at the German Historical Institute Paris (DHIP). This blog post is the third part (see all) of a contribution to DHIP’s blog carnival accompanying the whole event. Here I will stop telling you about our main topic, the networked researcher profile page, and instead show you what it will look like — according to contributors from the workshop!

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Tomorrow’s networked researcher profile page: an overview (part 2 of my #dhiha6 contribution)

What will the scholarly profile page of the future look like? This is the main question of a workshop within the Digital Humanities Experiments event on 11/12 June 2015 at the German Historical Institute Paris (DHIP), led by mathematician David Chavalarias and me. This blog post is the second part (read part 1) of a contribution to DHIP’s blog carnival accompanying the whole event. Here I’ll try to give an insight into some main concepts, technology, and available data streams for scholarly profile pages today. Enjoy, and don’t hesitate to add yout thoughts and additions at the bottom of this article!

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Tomorrow’s networked researcher profile page: a call for ideas (and ten minutes of your time) #dhiha6

We’re used to being able to easily find researchers’ profile pages on the web, often more than one about one and the same researcher. These profile pages go far beyond the digital version of a traditional CV (“curriculum vitae”). A workshop within the Digital Humanities Experiments event on 11/12 June 2015 at the German Historical Institute Paris (DHIP), led by mathematician David Chavalarias and me, will be held to explore tomorrow’s networked researchers’ profile pages. Here’s how I aim to do it, and how you can be part of the experience! (This blog post is meant to be a – rather small – contribution to DHIP’s blog carnival accompanying the whole event!)

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Ein offener Web-Index für Open Science?

Durch Berichte in „Spiegel“ und zahlreichen anderen Medien hat der Aufruf für einen offenen Web-Index in den letzten Wochen Aufmerksamkeit erregt. Ich habe diese Initiative von Dirk Lewandowski (vgl. seinen Artikel bei iRights.info zum Thema) von Beginn an begleitet und am Aufruf mitgearbeitet – vor allem deshalb, weil ich glaube, dass ein offener Web-Index auch Open Science voranbringt. Bei unserem Science 2.0 Barcamp am 24. März 2015 in Hamburg besteht die Gelegenheit, diesen Zusammenhang (und viele weitere Open Science Themen, vgl. das Barcamp bei Twitter) gemeinsam zu diskutieren.

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Unsere Posterausstellung zur internationalen Open Access Week

Heute hat die Open Access Week begonnen, die TIB/UB präsentiert aus diesem Anlass eine Posterausstellung. Zu sehen sind die Poster vom 20.-30.10. (Montag-Samstag von 8.00-22.00 Uhr) im Haus 1 der TIB/UB am Welfengarten 1 B.Für alle, die nicht nach Hannover kommen können, sind die Poster auch hier im Blog zu sehen, ergänzt um einige weiterführende Links. Alle Poster stehen unter der Lizenz CC BY 3.0 DE.

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Erfolgreicher Call for Chapters: das Handbuch CoScience wächst weiter!

Vor kurzem gab es hier im Blog einen Call for Chapters für eine 2. Version des Handbuchs CoScience – Gemeinsam forschen und publizieren mit dem Netz (mehr zur Entstehungsgeschichte), einer freien Wissens- und Bildungsressource, die kurz vor und während der CeBIT 2014 im Rahmen eines Book Sprints entstanden ist und nun erweitert werden soll. Die Resonanz auf den Call war groß: zwölf Expertinnen und Experten werden Beiträge zu Themengebieten verfassen, die momentan noch nicht im Handbuch repräsentiert sind. 

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Call for chapters zum Handbuch CoScience, Version 2

Das Handbuch CoScience – Gemeinsam forschen und publizieren mit dem Netz (mehr zur Entstehungsgeschichte) ist eine freie Wissens- und Bildungsressource, die kurz vor und während der CeBIT 2014 im Rahmen eines Book Sprints entstanden ist. CoScience ist ein sehr aktuelles Handbuch mit praxisorientierten, kurzen Texten für alle, die in ihrer wissenschaftlichen Arbeitspraxis das Internet gezielter und nützlicher einsetzen wollen. Für die Erweiterung des Handbuchs suchen wir jetzt neue AutorInnen und Themen.

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