Kategorie: Open Access

Wir informieren über allgemeine Entwicklungen und Trends rund um das Thema Open Access und über die eigenen Angebote für die Wissenschaft.

Blick unter die Haube von arXiv: Was ist drin und wo gehts hin?

Das Netzwerk arXiv-DH (DH = Deutsche Hochschulen) unterstützt den Erhalt von arXiv.org durch die Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung. Die TIB ist als nationale Kontaktstelle dieses Netzwerks  Ansprechpartnerin und Schnittstelle zur Cornell University Library und vertritt die Interessen der deutschen Nutzer in den internationalen arXiv-Gremien. Für das Netzwerk arXiv-DH betreiben wir ein eigenes Blog als Kommunikationsplattform. Dort berichtet Esther Tobschall, unsere Fachreferentin für Physik, aus und über die Gremien und Entwicklungen in arXiv und bloggt über Publikationen und Studien zu arXiv (ergänzt durch weitere Beiträge hier im Blog). Aktuell macht sie auf die im Oktober stattfindende jährliche Sitzung des arXiv Member Advisory Board aufmerksam, stellt die vorläufige Agenda vor und bittet um Themen, Anregungen und Fragen, die sie mit in die Sitzung nehmen kann. Hier gehts zum Beitrag “arXiv Update August 2014” In einem weiteren Beitrag greift sie eine Studie zur inhaltlichen Abdeckung von arXiv mit dem Titel “arXiv e-prints and the journal of record: An analysis of roles and relationships” auf und geht der Frage nach, was denn nun eigentlich drin ist in arXiv. Hier gehts zum Beitrag “Was ist denn nun eigentlich in arXiv drin? Eine Studie zur inhaltlichen Abdeckung von arXiv gibt Auskunft”

Anil Gupta visits TIB: content mining and open access provide greater global visibility for India’s young inventors

We are honoured that the renowned Indian innovation researcher Professor Anil Kumar Gupta chose TIB as the first stop on his visit to Germany last week. Coming straight from the airport, he arrived with his luggage at the foyer of TIB at Welfengarten punctually at 5 pm on 23 June 2014. Originally, just a one-hour visit had been earmarked — but in the end our meeting with Anil Gupta in TIB’s lecture hall lasted over two hours.

Anil Gupta zu Besuch an der TIB: Content Mining und Open Access, um Indiens junge ErfinderInnen weltweit besser sichtbar zu machen

Wir fühlen uns geehrt, dass der renommierte indische Innovationsforscher Prof. Anil Kumar Gupta als erste Station seines Deutschland-Besuchs in der vergangenen Woche die TIB wählte. Direkt vom Flughafen kommend stand er am 23. Juni 2014 pünktlich um 17 Uhr mit seinem Reisegepäck im Foyer der TIB am Welfengarten. Ursprünglich hatten wir einen einstündigen Besuch geplant — tatsächlich saßen wir bei dem offenen Treffen mit Anil Gupta mehr als zwei Stunden zusammen im Vortragsraum der TIB. 

4:7 für Open Access und Open Science: Der Halbzeit-Stand des Inetbib Wettspiels

Vor einem Jahr haben wir einen Prognose-Wettbewerb zu den Themen Open Access und Open Science ausgerufen und am Rande der 12. InetBib-Tagung in Berlin durchgeführt. Nun ist der erste von zwei Zeitpunkten eingetreten, zu dem wir — unterstützt von hilfsbereiten KollegInnen sowie begutachtet durch eine unabhängige ExpertInnen-Jury — ausgewertet haben, welche der elf Prognosen eingetreten sind. Zudem gilt es, die eindeutige Zwischrunden-Siegerin zu verkünden! Doch der Reihe nach:

Hybrides Open-Access-Modell für Universitätsmitglieder: RSC Gold for Gold

Heutzutage gibt es eine Vielzahl sogenannter hybrider Open-Access-Modelle. Verlage subskriptionspflichtiger – also nicht frei zugänglicher – Zeitschriften bieten ihren AutorInnen an, durch Zahlung einer Zusatzgebühr ihre Artikel frei zugänglich zu machen. Da in diesem Fall zwei Mal (in der Regel: öffentliche) Gelder für die Publikation kassiert werden, steht die Praxis als double dipping in der Kritik. Zunächst einmal resultiert die individuelle Freischaltung des Artikels jedoch in einer – je nach Lizenzbestimmungen – besser nutzbaren Publikation. Auch die Royal Society of Chemistry (RSC) bietet mit „RSC Gold for Gold“ ein hybrides Open-Access-Modell an, das ich heute den Wissenschaflerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover (LUH) – insbesondere jenen in der Chemie – gerne vorstellen möchte.

Auch 2014: Unterstützung durch Open-Access-Publikationsfonds der Leibniz Universität Hannover

2014 ist das zweite Jahr, in dem die Leibniz Universität Hannover ihre Mitglieder mit Hilfe des Open-Access-Publikationsfonds unterstützt. Aus den Mitteln des Fonds können Kosten von Open-Access-Veröffentlichungen übernommen werden. Insgesamt stehen etwa 65.000 Euro zur Verfügung.

Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?

Ausgabe 8/4 der Zeitschrift für Hochschulentwicklung veröffentlicht Die November-Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE 8/4, November 2013) zur Fragestellung “Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?” — herausgegeben von Martin Ebner (Graz), Sandra Schön (Salzburg), Lambert Heller (Hannover) und Rudolf Mumenthaler (Chur) — wurde gestern unter http://zfhe.at/index.php/zfhe/issue/view/38 veröffentlicht. Dem Dank von Rudolf Mumenthaler an Co-Herausgeber, Autoren und ZFHE-Redakteure kann ich mich nur anschließen. Übrigens, Open Educational Resources entwickeln sich gerade zu einem Dauerthema der TIB und demzufolge auch hier im Blog. Stay tuned!

arXiv als Open-Access-Quelle

Wenn über Open Access gesprochen und diskutiert wird, dauert es häufig nicht lange, dass arXiv als Beispiel genannt wird: Der E-print-Server arXiv gilt als Vorreiter und Musterbeispiel des Open-Access-Publizierens und als Prototyp eines fachlichen Repositoriums schlechthin. In diesem Blog-Beitrag möchte ich einige Facetten dieser Diskussionen zum Open Access am Beispiel von arXiv aufnehmen und näher beleuchten.

Der Open-Access-Publikationsfonds der Leibniz Universität Hannover

Im Rahmen der diesjährigen Open Access Week möchte ich die Gelegenheit nutzen, den Open-Access-Publikationsfonds näher vorzustellen. Der Fonds stellt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover Mittel für Publikationskosten von Open-Access-Veröffentlichungen zur Verfügung. Von den 50.000 Euro, die für 2013 zur Verfügung stehen (aus Fördermitteln der DFG sowie Eigenmitteln der Leibniz Universität), konnten bisher 15.000 Euro erstattet werden, und es befinden sich weiterhin genügend Mittel für weitere Veröffentlichungen im Fonds. Auch für das nächste Jahr haben wir bereits die Zusage zur Fortsetzung des Publikationsfonds mit DFG-Mitteln und Eigenmitteln der Leibniz Universität erhalten. Einen Überblick über die geförderten Artikel finden Sie auf unserer Publikationsfondsseite. Schauen Sie doch einfach mal nach, vielleicht hat ja bereits jemand aus Ihrem Umfeld einen Open-Access-Artikel mit Unterstützung des Fonds veröffentlicht.

Von der Openness-Disruption zur Bibliothek als Fullservice-Agentur für digitale AutorInnen: Inspirationen von den OA-Tagen 2013

Die Rolle von Forschungsinformationssystemen, das Experimentieren mit neuen Publikationsformaten und Reviewverfahren, die Verpflichtung auf „Openness“ in Förderrichtlinien, die zukünftige Rolle wissenschaftlicher Bibliotheken als „Full Service“-Agenturen fürs digitale Publizieren: Das waren einige Akzente der Open Access Tage 2013, die am 1. und 2. Oktober in Hamburg stattfanden. Im folgenden einige kommentierte Links zu Texten, Tweets und Videos rund um diese wichtigste jährliche Veranstaltung der deutschsprachigen Open Access-Community.