Kategorie: Nicht-textuelle Materialien

Linked Heritage: 3 Millionen neue Metadaten für die Europeana und wir sind dabei

Linked Heritage ist ein EU-Projekt, das im April 2011 begonnen wurde und noch bis  September dieses Jahres läuft.  Das Projekt hat als Hauptziel, insgesamt 3 Millionen neue Datensätze in die Europeana einzuspielen.  Es geht hierbei also vorrangig um das massenhafte Einspielen neuer Datensätze, wobei die Qualität auf den ersten Blick nicht gerade der wichtigste Aspekt zu sein scheint. Auf den zweiten Blick befassen sich die verschiedenen Arbeitspakete aber sehr wohl mit neuen Nutzungsmöglichkeiten beispielsweise durch die Einspielung von Metadaten kommerzieller Anbieter oder mit der Entwicklung einer Terminologie Plattform. Am Projekt sind 38 Einrichtungen aus 20  europäischen Ländern sowie aus Russland und Israel beteiligt, darunter auch die TIB.

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Wissenschaft online, aber wie?

Die Technische Informationsbibliothek ist bestrebt, für Wissenschaft und Lehre Fachinformationen möglichst umfassend und vor allem auch online zur Verfügung zu stellen. Fachinformationen sind Monographien, Zeitschriftenartikel, aber mittlerweile auch z. B. wissenschaftliche Filme (Vorlesungsaufzeichnungen, Simulationen, abgefilmte Experimente), 3D-Architekturmodelle und Forschungsdaten. Die TIB stellt eine technische Infrastruktur zur Verfügung, um diese nicht-textuellen Materialien in einem geeigneten Portal online ihren Kunden verfügbar zu machen (derzeit GetInfo; in Planung ist ein AV-Portal). Wann dürfen die Materialien aber online bereitgestellt werden? In der Presse ist dies ein präsentes Thema (siehe zuletzt der prominente Rechtsstreit zwischen GEMA und Youtube) und in der Praxis ist die komplexe Rechtssituation an den Materialien schwer zu handhaben. Damit die TIB diese Materialien online bereitstellen kann, müssen der Bibliothek bestimmte Rechte von Urhebern oder sonstigen Rechtsinhabern eingeräumt werden. Damit es Rechtsinhabern an den Filmen, 3D-Architekturmodellen, etc. möglichst einfach gemacht wird, stellt die TIB standardisierte Lizenzverträge zur Verfügung (s. Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialen

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Portal für audiovisuelle Medien: Usability-Test 10. bis 12. Dezember 2012 – Testpersonen gesucht

Die TIB entwickelt derzeit ein Portal für audiovisuelle Medien aus Forschung und Lehre wie z.B. Vorlesungs- und Konferenzaufzeichnungen, Computersimulationen, Experimente und Erklärstücke. Das Besondere an dem Portal ist der Einsatz von Multimedia-Analyseverfahren wie z.B.  Form-, Sprach- oder Strukturerkennung. Auf diese Weise werden zusätzliche inhaltserschließende und strukturelle Metadaten erzeugt, die den Nutzer bei seiner Suche unterstützen. Für Usability-Tests vom 10.-12. Dezember suchen wir Testpersonen aus den Bereichen Physik, Chemie, Technik, Architektur, Mathematik und Informatik. Der Test findet in Hannover Linden statt und wird ca. 60 min dauern. Sie erhalten für die Teilnahme eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro. Bei Interesse schreiben Sie bitte unter Angabe Ihrer derzeitigen Tätigkeit / Ihres beruflichen Hintergrundes, z.B. Student/in Fach XY, Mitarbeiter/in Institut XY, Angestellte/r bei Unternehmen XY eine E-Mail an margret.plank@tib.uni-hannover.de

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Das Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialien — Interview mit Ingo Rieger

(Vgl. auch das Interview mit der Leiterin des Kompetenzzentrums, Margret Plank) Interview mit Ingo Rieger, Ansprechpartner in der Abteilung IT-Entwicklung für das Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialien an der TIB Herr Rieger, was sind Ihre aktuellen Tätigkeitsschwerpunkte im Kontext des Kompetenzzentrums für nicht-textuelle Materialien an der TIB? Als Mitarbeiter der Abteilung IT-Entwicklung in der TIB stehe ich dem Kompetenzzentrum prinzipiell in technischen Fragen der Datenverarbeitung sowie der Systemarchitektur und -integration von Softwarekomponenten zur Verfügung.

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Move beyond text oder Riding the wave

Die Tontafel-Bibliothek des Assurbanipal (ca. 668 – 627 v. Chr.) hatte den Anspruch das gesamte Wissen der damaligen Zeit zu repräsentieren und umfasste vor ca. 3000 Jahren mehr als 25.000 Tontafeln. Betrachten wir heute allein der Anstieg der digitalen Information, der bereits für 2007 mit 2.25 x 1021 bits (281 Exabytes oder 281 Milliarden Gigabytes) angegeben wird (s.a. Gantz, John. F. et. al.) , so lässt sich daraus erahnen vor welchen Herausforderungen die TIB steht, heute und auch in Zukunft ein leistungsfähiges und attraktives Angebot bereitzustellen.

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CeBIT 2012: Die TIB präsentiert VisInfo

Die TIB ist zum vierten Mal in Folge auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen bei der CeBIT (6.-10.3.2012) vertreten und präsentiert in diesem Jahr das Gemeinschaftsprojekt VisInfo. Forschungsdaten stellen  eine neue, zunehmend wichtige Form der Wissenschaftskommunikation dar. Der Umgang  mit Forschungsdaten unterscheidet sich jedoch in einem wichtigen Punkt von dem klassischen wissenschaftlichen Aufsatz: Forschungsdaten werden sehr häufig – ausgehend von ihrer numerischen Rohform – graphisch visualisiert. Erst in dieser Form als Kurven, Graphen und sonstigen Plots werden Forschungsdaten von Wissenschaftlern analysiert und interpretiert.

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