Autor: Frauke Ziedorn

...ist Mitarbeiterin im Bereich Publikationsdienste an der TIB Hannover und dort für die Beratung zum Thema Forschungsdatenmanagement zuständig.

Wo stehen die FDM-Dienste der LUH? Eine Evaluierung mit RISE

Mit dem vom Digital Curation Center entwickelten „Research Infrastructure Self Evaluation Framework” (RISE) steht Forschungsinstitutionen ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie den Entwicklungsstand ihrer Unterstützungsangebote zum Forschungsdatenmanagement selbst einschätzen können. Das Service Team Forschungsdaten der LUH hat diese Möglichkeit genutzt und die Ergebnisse der Selbstevaluierung nun veröffentlicht.

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ORCID an der LUH

Die Leibniz Universität Hannover hat Interesse an der Mitgliedschaft im ORCID-Deutschland-Konsortium bekundet. Dies nehmen wir gerne zum Anlass, um im siebten Teil unserer Reihe über ORCID Dr. Reingis Hauck – Leiterin des Dezernats Forschung und EU-Hochschulbüro, Technologietransfer an der LUH – zu fragen, wie ORCID an der LUH implementiert werden kann.

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Forschungsdatenmanagement – oder wer kümmert sich um meine Daten?

Am 18.11.2013 hatte der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Klaus Hulek zusammen mit dem Dezernat Forschung und EU-Hochschulbüro, Technologietransfer, den Leibniz Universität IT Services und der TIB/UB zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Forschungsdatenmanagement an der Leibniz Universität Hannover“ geladen. Darin wurden in kurzen Vorträgen die Themen Forschungsdatenmanagement, Archivierung, externe Anforderungen an ein Datenmanagement sowie rechtliche Aspekte angesprochen und anschließend mit den Teilnehmern (bestehend aus Wissenschaftlern und Professoren) diskutiert. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung möchte ich mit diesem Beitrag einige für Sie als Wissenschaftler wichtige Punkte aufgreifen und sich daraus ergebende mögliche weitere Entwicklungen diskutieren. 

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Forschungsdaten und die TIB – Wie bekomme ich DOIs von der TIB?

Wie in der vorangegangenen Beiträgen dieser Blogreihe zu Forschungsdaten berichtet, wurde die Technische Informationsbibliothek (TIB) 2005 die weltweit erste DOI-Registrierungsagentur (Digital Object Identifier) für Forschungsdatensätze. Entstanden ist die DOI-Registrierungsagentur aus dem DFG-Projekt STD-DOI. Heute ist die TIB die führende Geschäftsstelle von DataCite. Durch die DOI-Vergabe wird ein Objekt, z.B. ein Forschungsdatensatz oder eine Publikation, dauerhaft zitierfähig, verlinkbar und gezielt suchbar gemacht. Der DOI-Name ist dem Objekt permanent zugeordnet und erlaubt eine Referenzierung auch bei Veränderung des Speicherplatzes. Die TIB sichert durch die Vergabe von DOI-Namen die Qualitätsprüfung, die dauerhafte Verfügbarkeit und Referenzierbarkeit sowie den Nachweis und Zugriff von Forschungsdaten über GetInfo. Des Weiteren bietet die TIB den DOI-Service auch für digital veröffentlichte, graue Literatur von akademischen Einrichtungen aus ihren Sammelgebieten an. Aber wie erhält man nun DOIs von der TIB? Können Wissenschaftler/-innen oder Projektkoordinatoren/innen diese bei uns direkt registrieren?  Die DOI-Registrierung erfolgt immer in Kooperation mit Institutionen, nicht mit Datenproduzenten

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Forschungsdaten und die TIB – Wer ist DataCite?

Im vorletzten Beitrag dieser Blog-Reihe ist DataCite bereits als DOI-Registrierungsagentur für Forschungsdaten genannt worden, unter deren Dach die Mitglieder lokale DOI-Services für ihre Kunden anbieten. In diesem Artikel möchte ich Ihnen etwas mehr über dieses internationale Konsortium, dessen Gründung ein wegbereitender Entwicklungsschritt zu einem weltweit einheitlichen Zugang zu Forschungsdaten war, berichten. Dieser Beitrag ist in enger Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Frauke Ziedorn entstanden. Zur Geschichte: DataCite wurde im Dezember 2009 in London als eingetragener Verein von sieben Einrichtungen aus sechs Ländern gegründet. Damit daraus auch ein Verein nach deutschem Recht werden konnte, fand die Unterzeichnung des Gründungsvertrages in der Deutschen Botschaft statt. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die British Library (BL), das Technical Information Center of Denmark (DTIC), die Bibliothek der TU Delft (Niederlande), das National Research Council’s Canada Institute for Scientific and Technical Information (NRC-CISTI), die California Digital Library, die Purdue University (USA) und die Technische Informationsbibliothek (TIB). Die Geschäftsstelle

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