Autor: Stefan Schmeja

... arbeitet im Bereich Publikationsdienste der TIB und ist insbesondere für Beratung und Schulungen zum Thema Open Access zuständig.

Das Coronavirus und die Bedeutung einer offenen Wissenschaft

Wie schon zuvor beim Zika-Virus, SARS oder Ebola stellen Wissenschaftsverlage aktuell Artikel zum Coronavirus 2019-nCoV, die sich normalerweise hinter einer Paywall befinden, temporär frei zur Verfügung. Das ist aber nur ein erster Schritt zur Bekämpfung des Virus, die nur mit einer möglichst offenen Wissenschaft bestmöglich erreicht werden kann.

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Was tun, wenn es passiert ist? Umgang mit Publikationen, die bei einem Predatory Journal eingereicht wurden

Die Berichterstattung zu Predatory Publishing im Sommer 2018 hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das Thema sensibilisiert und den Wunsch aufkommen lassen, Publikationen, die versehentlich bei einer dubiosen Zeitschrift eingereicht wurden, zurückzuziehen oder zumindest ihre Sichtbarkeit bzw. Auffindbarkeit zu verschlechtern. In einem Workshop bei den Open-Access-Tagen 2019 wurden verschiedene Ansätze dazu diskutiert.

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Wellcome Trust und Gates Foundation: gewichtige Unterstützung für Plan S

Der von der cOAlition S, einer Allianz von europäischen Forschungsförderern, vorgestellte Plan S sieht neue Kriterien für Open-Access-Veröffentlichungen vor, darunter eine Preisobergrenze für Open-Access-Publikationsgebühren, liberale offene Lizenzen und eine Ablehnung des hybriden Modells. Mit dem britischen Wellcome Trust und der amerikanischen Bill & Melinda Gates Foundation unterstützen nun auch zwei der weltweit größten Förderer, insbesondere von biomedizinischer Forschung, den Plan S.

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