Autor: Lambert Heller

Head of TIB Open Science Lab // @Lambo on Twitter and at TIB

Das Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialien — Interview mit Ingo Rieger

(Vgl. auch das Interview mit der Leiterin des Kompetenzzentrums, Margret Plank) Interview mit Ingo Rieger, Ansprechpartner in der Abteilung IT-Entwicklung für das Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Materialien an der TIB Herr Rieger, was sind Ihre aktuellen Tätigkeitsschwerpunkte im Kontext des Kompetenzzentrums für nicht-textuelle Materialien an der TIB? Als Mitarbeiter der Abteilung IT-Entwicklung in der TIB stehe ich dem Kompetenzzentrum prinzipiell in technischen Fragen der Datenverarbeitung sowie der Systemarchitektur und -integration von Softwarekomponenten zur Verfügung.

Weiterlesen

„Wow, someone wants to publish me!“ — Revisited

Vor drei Jahren schrieb der Bibliothekar und Hochschuldozent Dale Askey in seinem Weblog ein lesenswertes Posting unter dem Titel Wow, someone wants to publish me! Bei den regelmäßig wiederkehrenden Diskussionen über die schwierige Suche nach einem geeigneten Verlag im Kontext der TIB/UB-Workshops über Publikationsstrategien war mir Dale Askeys Beitrag wieder eingefallen. Unsere Überlegungen aus dem Workshop über diesen Wow-Augenblick und darüber, was hinter den verlockenden Angeboten mancher Verlage steckt, möchte ich in diesem Beitrag thesenartig zur Diskussion stelllen.

Weiterlesen

PLoS ONE und Co: Das Phänomen „Megajournal“

Bis vor wenigen Jahren galt: In wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren kostet Zeit. Die Journals brauchen diese Zeit — oft viele Monate, manchmal Jahre — um zu entscheiden, welchen Artikel sie publizieren und welche nicht. Was dabei herauskommt erfährt die Leserin in den regelmäßigen erscheinenden neuen Ausgaben der Zeitschrift. Und um zu erfahren, was die Welt da draussen von den Artikeln hält, sind aufwändige Recherchen nötig. Das alles dauert — während Forschungsergebnisse immer schneller poduziert werden. Viele WissenschaftlerInnen haben in den letzten Jahren eine neue Alternative zu solchen langsamen, wenig transparenten Publikationswegen für sich entdeckt: Die sogenannten Megajournals, allen voran PLoS ONE. In diesem Beitrag will ich kurz beleuchten was das Besondere an Megajournals ist, was sie für (manche) AutorInnen so attraktiv macht, und was wir von dieser Entwicklung vielleicht erwarten können.

Weiterlesen

Sieben Gründe Zotero auszuprobieren

Zotero — war das nicht dieses Plugin, das es nur für Firefox gibt? Literaturverwaltung für Arme? Zotero, ein Softwareprojekt des Center for History and New Media (CHNM) an der George Mason University, ist weit besser als sein Ruf. Mindestens sieben Gründe sprechen dafür, dieses Programm einmal auszuprobieren (wozu man Firefox heute übrigens nicht mehr benötigt).

Weiterlesen

Autorengebühren bei Open Access Journals: Ein Wettlauf nach unten

Open Access Journals sind wissenschaftliche Fachzeitschriften, deren Artikel weltweit frei online zugänglich sind. Solche Journals sind seit einigen Jahren ein wichtiger Trend, über den wir sicherlich noch häufiger hier im Blog berichten werden. Aktuell fällt uns das in dieser Woche angekündigte Journal-Startup PeerJ ins Auge, das einen „Wettlauf nach unten“ bei den Autorengebühren der OA Journals einläuten könnte. Worum geht es dabei?

Weiterlesen

Der Trubel um Citavi – und was das mit diesem neuen Blog zu tun hat

In den letzten zwei Jahren ist die Nachfrage nach unseren Citavi-Workshops spürbar gestiegen: Hatten wir 2010 bereits fast 100 Teilnehmer gezählt, waren es 2011 mehr als 300. Das liegt übrigens auch daran, daß manche Institute an der Uni dazu übergegangen sind, intern systematisch Citavi einzusetzen (manchmal neben EndNote oder LaTeX/BibTeX), oder Workshops für ganze Studierenden-Jahrgänge zu vereinbaren. Aber Citavi ist nicht das Allheilmittel für alle Probleme im Bereich der Wissensorganisation und Literaturverwaltung — das wurde nicht erst 2011 deutlich, als Citavi die Entwicklung der seit Jahren angekündigten Version für den Mac einstellte. Immer häufiger werden wir nach Rat und Orientierung im Dschungel der Programme (und Webdienste!) zur digitalen Wissensorganisation und Literaturverwaltung gefragt. Wir können diesen Bedarf längst nicht mehr nur in Citavi-Workshops befriedigen. Über diese Themen werden wir ab sofort auch hier im neuen TIB/UB-log schreiben. In schöner Unregelmäßigkeit, sozusagen. Das Medium Blog haben wir sehr gezielt ausgesucht, weil wir

Weiterlesen