Autor: Lambert Heller

Head of TIB Open Science Lab // @Lambo on Twitter and at TIB

Ich möchte meine Abschlussarbeit publizieren. Was sollte ich beachten?

Manche LeserInnen des TIB|Blogs werden sich daran erinnern, dass diese Fragestellung hier nicht ganz neu ist. Für eine kürzlich erschienene Semesterbeilage wurde ich von der „Berliner Zeitung“ dazu interviewt: Da steckt man viel Arbeit in seine Abschlussarbeit — und dann soll sie im Uni-Archiv vermodern? Was muss man tun, damit die Arbeit publiziert wird?

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Zweitveröffentlichungsrecht — unsere Open Access-Wette wird (vielleicht) von der Realität eingeholt

Update (12.4.2013): Empfohlen sei auch der sehr detaillierte und kritische Artikel über den Kabinettsentwurf von Bernd-Christoph Kämper im Weblog Archivalia. Keine zwei Monate ist es her, da war hier im Blog von Inetbib’s Bet on Open Access and Open Science die Rede. Wie sich danach zeigte, war das Interesse sehr groß — und die Wetteinsätze nur in einer Frage deutlich gespalten: Kommt das ersehnte Zweitveröffentlichungsrecht noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Juli 2013, oder werden weitere Jahre ins Land gehen, bis es so weit ist?

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Opening up new avenues on the web for researchers — Open Science Lab at TIB Hannover

In 2013, a new team will be starting work at the German National Library of Science and Technology (TIB for short), namely the Open Science Lab. This is where novel web applications for researchers will be tested and (further) developed in close coordination with interregional user communities. All of the results generated will promptly be made accessible to the public, even if they concern only preliminary or experimental applications. The Lab seeks to undertake a wide range of cooperative activities with other interested parties (individual software developers, publishing companies, libraries, and so on), and intends to raise third-party funding for new developments.

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Inetbib’s Bet on Open Access and Open Science

Die offene Mailingliste Inetbib ist das wohl bekannteste Forum deutschsprachiger BibliothekarInnen zu Netz-Themen. Welche Mailingliste hat schon mehr als 7.000 TeilnehmerInnen und einen eigenen Wikipedia-Artikel? Auch die massive und frühzeitige Verbreitung unabhängiger Weblogs in der deutschsprachigen Bibliotheksszene hat daran kaum etwas geändert. Verantwortlich für diesen Ruhm ist unter anderem sicher die alle 2-3 Jahre stattfindende Inetbib-Tagung. Im Rahmen der 12. InetBib-Tagung vom 4. bis 6. März 2013 in Berlin veranstalten wir — das sind Maxi Kindling (HU Berlin), Paul Vierkant (HU Berlin) und ich (siehe unten) — nun erstmals ein Wettspiel. In Anlehnung an Sandra Schöns L3T’s Bet (vgl. auch weitere Gedankenspiele, die schließlich zum Inetbib-Wettspiel führten) werden in Berlin zehn bis zwölf Prognosen zur näheren Zukunft von Open Access und Open Science aufgestellt. 40 angemeldete Inetbib-Teilnehmende können an einem Spieltisch ihre jeweils 25 Spielchips darauf setzen, welche Prognosen nach 6, 12, 18 Monaten (bis zum 5.9.2013, 5.3.2014 oder 5.9.2014) oder später/nie

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AutorInnen: Jetzt Open Access-Kostenerstattung beantragen!

Open Access ist nicht nur generell, sondern insbesondere für ForscherInnen, Bibliothek und Leitung der Uni Hannover ein großes Thema. Da für das Publizieren in renommierten Open Access Journals oft Autorengebühren fällig werden, wurde in dieser Woche ein Publikationsfonds eröffnet. Alle Mitglieder der Universität können sich ab sofort Kosten für das Publizieren in OA-Journals durch die TIB/UB Hannover erstatten lassen. Der Fonds in Höhe von 50.000,- € für das Jahr 2013 ist ausgestattet mit Fördermitteln der DFG sowie Eigenmitteln der Leibniz Universität.

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ForscherInnen gemeinsam neue Wege im Web eröffnen — Das Open Science Lab der TIB Hannover

An der TIB Hannover nimmt 2013 ein neues Team seine Arbeit auf, das Open Science Lab. Hier sollen neuartige Webanwendungen für ForscherInnen in enger Abstimmung mit überregionalen Benutzer-Communities erprobt und (weiter-)entwickelt werden. Alle Ergebnisse sollen schnell öffentlich zugänglich gemacht werden, auch dann, wenn es sich um vorläufige oder experimentelle Anwendungen handelt. Das Lab strebt vielfältige Kooperationen mit anderen Interessierten (einzelnen Softwareentwicklern, Verlagen, Bibliotheken etc.) an und will Drittmittel für neue Entwicklungen einwerben.

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Open Access — Zehn aktuelle Daten und Fakten

Nachtrag (31.10.2012): Aktuelles über Open Access im TIB|Blog. Die untenstehenden Daten und Fakten über Open Access gibt es seit heute auch als Broschüre. (Holen Sie sich das PDF hier oder die gedruckte Broschüre bei Ihrer Fakultät oder Ihrem Standort der TIB/UB Hannover.) In der Broschüre werden zudem einige der vielen OA Journals, in denen sich WissenschaftlerInnen der Leibniz Universität Hannover engagieren, kurz porträtiert. Mehr dazu bei unseren Veranstaltungen zur internationalen Open Access Week 2012. Open Access fördert — durch den freien Zugang zu (meist) öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen — effizientes, zeitgemäßes Forschen, Lehren und Lernen. Die EU-Kommission hat Open Access zur Norm für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen der von ihr geförderten Projekte erklärt — bis 2020 sollen alle Publikationen Open Access veröffentlicht werden. („Horizon 2020“)

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Internationale Open Access Week 22.-26.10.2012 — auch in Hannover

Zahlreiche WissenschaftlerInnen der Leibniz Universität Hannover engagieren sich in Open Access Journals. Einige davon werden in Veranstaltungen zur internationalen Open Access Week (22. bis 28. 10. 2012) darüber  berichten — denn Open Access ist zu einem entscheidenden Thema geworden. Aber warum eigentlich?

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Open Access Week 2012

Internationale Open Access Week 2012 — Unsere Veranstaltungen Wann? — Alle Veranstaltungen finden von 14 bis 15 Uhr statt. Wo? — Cafeteria im Erdgeschoss der TIB/UB am Conti Campus (FBK — Maps) 22.10. (Montag) Open Access Now! — Interviewtalk mit Open Access-Experten der Leibniz Universität. Mit Prof. Dr. Klaus Hulek, Anne May, Dr. Esther Tobschall und vielen der unten genannten. Moderation: Philip Banse (medienradio.org) 23.10. (Dienstag) Wissen als öffentliches Gut — Mit Prof. Dr. Andreas Wagener: „Wissenschaft ohne Open Access ist wie Urlaub ohne Reisefreiheit“ 24.10. (Mittwoch) Rechtliches zu Open Access — Mit Prof. Dr. Axel Metzger und Elke Brehm LL. M: „Viele Journals werden ohnehin von Wissenschaftlern betreut – wozu dann noch Verlage?“ 25.10. (Donnerstag) Open Access für Geisteswissenschaftler? – Antworten, Fragen und Diskussion. Mit Prof. Dr. Claudia Schomaker, Karen Weddehage und Lambert Heller: „Wissenschaft lebt vom Widerstreit der Positionen. Open Access bietet die Möglichkeit, diesen wissenschaftlichen Diskurs mit

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