2 Minuten FDM: ReadMe

Die meisten Leute kennen ReadMe-Dateien von Software-Programmen – wo sie dann selten von Leuten, die nicht selber programmieren, gelesen werden. Doch ReadMe-Dateien haben auch jenseits der Software-Programmierung einen wichtigen Nutzen: Sie erklären das aktuelle Projekt, können Arbeitsweisen festlegen, z.B. Benennungsstandards und Ordnerstrukturen, und Details zu den Forschungsdaten enthalten.

Hier erhalten Sie einige Tipps zum Gebrauch von ReadMe-Dateien:

  1. ReadMe-Dateien müssen nicht lang sein. Keep it short and simple!
  2. Erläutern Sie Arbeitsweisen im Projekt, Ablagemethoden, verwendete Abkürzungen und Standards.
  3. Sie können auch Änderungen im ReadMe dokumentieren.
  4. Fügen Sie in jeden Ordner oder zu jeder Datei eine ReadMe-Datei hinzu, der oder die nähere Erläuterungen braucht.
  5. Speichern Sie die Dateien als im .txt oder .md Format. So können sie auf jedem Computer geöffnet werden. Im md-Format (md = markdown) können Sie Texte mit einfachen Mitteln formatieren. Mehr Informationen zu Markdown finden Sie z.B. hier.
  6. Vermerken Sie Ansprechpersonen im ReadMe, um Nachfragen zu ermöglichen. Bei publizierten Datensätzen sollte eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden, die langfristig aktiv ist.
  7. Für das erstellen von ReadMe-Dateien für Software (die auch in den Bereich „Forschungsdaten“ gehören kann) gibt es gute Hilfen im Internet, z.B. bei www.makeareadme.com.

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Frauke Ziedorn

...ist Mitarbeiterin im Bereich Publikationsdienste an der TIB Hannover und dort für die Beratung zum Thema Forschungsdatenmanagement zuständig.

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