2 Minuten FDM: Persistent Identifier (PID)

Persistent Identifier (PID) sind den meisten Wissenschaftlern schon bekannt von Artikeln in Fachzeitschriften, meist ist es ein DOI (Digital Object Identifier). Ein PID sorgt dafür, dass ein Objekt immer auffindbar ist, selbst wenn sich seine Adresse (zum Beispiel die URL eines Artikels) ändert, oder benennt ein Objekt eindeutig, selbst wenn sich der eigentliche Name einmal ändert (zum Beispiel der Name einer Person nach einer Heirat).

Sie können innerhalb Ihres Projekts selber Identifier für unterschiedliche Parameter oder zum Beispiel auch Forschungsorte o.ä. vergeben. Diese müssen an zentraler Stelle erläutert werden. Damit ein Identifier aber wirklich persistent, also dauerhaft, ist, sollte er von einer international anerkannten Stelle gepflegt werden.

In unserem Beispiel-Projekt der Sternschnuppen-Beobachter kann ein PID helfen, die Observatorien eindeutig zu identifizieren. Es bietet sich an, den schon vorhandenen Observatory Code des Minor Planet Center (MPC) zu nutzen, die täglich von dieser internationalen Stelle aktualisiert wird. Wenn möglich sollte ein international bekannter PID immer einem projektinternen Identifier vorgezogen werden.

Für Artikel oder auch Datensätze ist der DOI ein Standard, für Forschende kann ein ORCID genutzt werden, für Forschungseinrichtungen zum Beispiel der ROR.

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Frauke Ziedorn

...ist Mitarbeiterin im Bereich Publikationsdienste an der TIB Hannover und dort für die Beratung zum Thema Forschungsdatenmanagement zuständig.

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