2 Minuten FDM: Ordnerstrukturen

Im Arbeitsalltag neigt man schnell dazu, seinen Ordnern Namen zu geben, die im Moment richtig erscheinen, aber schon nach kurzer Zeit keinen Sinn mehr ergeben. Da wird ein neuer Ordner angelegt und vergessen, ein Name dafür einzugeben; ein in diesem Moment wichtiges Dokument wird im Ordner „Wichtig“ abgelegt – und vergessen; Ordner werden nach dem Namen des Kollegen oder der Kollegin benannt, die dritte Personen gar nicht kennen usw.

Überlegen Sie sich eine für Ihre Arbeit passende Struktur – und halten Sie sich daran! Es kann hilfreich sein, diese Struktur aufzuschreiben( z.B. in einer ReadMe-Datei), selbst wenn Sie alleine arbeiten.

Caveat:

Seien Sie vorsichtig damit, die alphabetische Reihenfolge zu manipulieren, indem Sie dem Namen ein Sonderzeichen voranstellen. Dies haben wir alle schon für häufig genutzte Dokumente  oder Ordner getan. Doch dritte Personen – oder auch wir selber in einiger Zeit – suchen nach der Telefonliste unter „T“ und nicht ganz am Anfang zwischen „#Protokolle“ und „1Bilder“.

Tipp:

Wenn Sie viele Projekte oder Experimente haben, die immer die gleiche Ordnerstruktur brauchen, können Sie sich eine Vorlage aus leeren Ordnern erstellen, die Sie dann bei jedem neu anzulegenden Experiment einfach kopieren können.

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Frauke Ziedorn

...ist Mitarbeiterin im Bereich Publikationsdienste an der TIB Hannover und dort für die Beratung zum Thema Forschungsdatenmanagement zuständig.

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