Archiv der Kategorie: Werkstattbericht

Gemeinschaftslösung: Das Forschungssegment von HISinOne

HISinOne

In der deutschen Systemlandschaft gibt es seit 2019 eine neue Lösung für das Management von Forschungsinformationen – das Forschungssegment von HISinOne. Zielgruppe für den Einsatz dieses Produkts sind Hochschulen.

Der Anbieter des Produkts, die Hochschul-Informations-System eG (HIS), ist ein genossenschaftlich organisiertes Softwareunternehmen der Hochschulen und entwickelt Produkte für seine Mitglieder (derzeit rund 200 Hochschulen aus Deutschland). Zu den Vorgängern des Produkts gehört u.a. HIS-LSF (Lehre – Studium – Forschung), mit dem einige Hochschulen bereits Forschungsinformationen verwalten.

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Workshop „Kerndatensatz Forschung“: Tag 2

Auch der zweite Tag des DINI AG FIS Workshops „Kerndatensatz Forschung – und nun?“  war sehr intensiv und geprägt vom vielseitigen Austausch und lebhaften Diskussionen. Phantasievoll und anschaulich waren die verwendeten Metaphern und Vergleiche zur Notwendigkeit und Erfahrung mit FIS und reichten von Loriot bis Bowie: Das Leben ohne Forschungsinformationssystem ist möglich aber sinnlos und (fast) alle sind (noch) Absolute Beginners. Außerdem wurde klar: Forschungsinformation ohne Informationssystem sind ähnlich sinnvoll wie Wirtschaftsinformatik ohne Computer. Die Frage nach dem Preis eines Forschungsinformationssystems ist hingegen genauso (wenig) einfach zu beantworten wie etwa die Frage nach „Was kostet mich ein Haus?“

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Werkstattbericht: FIS-Einführung an der CAU – Ein erster Blick durch den Türspalt

Das seit Herbst 2015 vollständige, dreiköpfige Projektteam kümmert sich um die praktische Umsetzung der FIS-Einführung. Vorangegangen war 2014 ein entsprechender Präsidiumsbeschluss sowie die Entscheidung für die Software Pure.

Wie im Positionspapier beschrieben ist auch unser FIS-Projekt eines
•    dessen „Zahl und Diversität der Stakeholder […] teils erhebliche Komplexität in der Kommunikation“ mit sich bringt,
•    bei dessen Umsetzung sich „schon die Stammdaten zu Personal und Organisation als problematisch“ erweisen können
•    und dessen vorgesehene Quellsysteme „selten über Schnittstellen koppelbar“  sind (alle Zitate aus Ebert, Barbara et al. (2015): Forschungsinformationssysteme in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Positionspapier. Zenodo. 10.5281/zenodo.14828, S. 12, 30, 9, 11).

Eine gewisse Besonderheit sind die vielen aktuellen Entwicklungen an der CAU:
•    die Einführung eines Campus Management Systems läuft,
•    im Rahmen eines Projekts wurde eine Virtuelle Forschungsumgebung aufgebaut,
•    eine Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement ist erlassen,
•    in der zentralen Verwaltung wird die Einführung einer elektronischen Drittmittelakte angestrebt und
•    die Universitätsbibliothek erwägt eine Neuordnung ihres Projekts Hochschulbibliographie
– um nur einige Beispiele zu nennen.

Diese Dynamik stellt das FIS-Projekt einerseits vor große Herausforderungen: Die ständig neuen Konstellationen von Bedarfen und Möglichkeiten müssen kontinuierlich berücksichtigt, die Projektziele ggf. spezifiziert und der Zeitplan angepasst werden.
Gleichzeitig entspringt aus der Dynamik jedoch ein besonderes, für das FIS-Projekt sehr vorteilhaftes Veränderungspotenzial: Da man auf allen Seiten an neuen nachhaltigen Lösungen arbeitet, ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Allgemeinen sehr hoch. So konnte das FIS-Projekt z.B. im Bereich Abbildung der Organisationen von den für das Campus Management System geleisteten Vorarbeiten profitieren. Im Rahmen der angestrebten Einführung einer elektronischen Drittmittelakte wurde eine AG Metadaten ins Leben gerufen, um gemeinschaftlich mit allen Beteiligten zu erarbeiten, welche Informationen über Projekte zukünftig wo und durch wen erfasst werden könnten.
Und nicht nur weil das FIS-Projekt so sehr von den Vorarbeiten und der Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen profitiert, freuen wir uns darauf, dass hoffentlich zukünftig auch das FIS-Projekt anderen die Arbeit erleichtern und vielleicht sogar einen Ansatzpunkt für neue Wege bieten kann.

Mehr Informationen auf der Webseite des FIS-Projekts der CAU, unter https://www.fis.uni-kiel.de/de.