Archiv der Kategorie: Kerndatensatz Forschung

Gemeinsame Empfehlung der DINI AGs E-Pub, FIS und KIM zum Kerndatensatz Forschung

Gemeinsame Empfehlung KDSF

Einführung

Seit der Veröffentlichung der Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung (KDSF) durch den Wissenschaftsrat 2016 wird die Einführung von Forschungsinformationssystemen als zentrale Nachweis- und Berichtsinstrumente zu den eigenen Forschungsaktivitäten und -ergebnissen an vielen Hochschulen intensiv diskutiert. Dies erfolgt oft in Abstimmung aller Beteiligten innerhalb der jeweiligen Hochschule oder Forschungseinrichtung. Mit Blick auf den großen Bereich „Publikationen“ gehören zu den Beteiligten auch Bibliotheken bzw. konkret Repositorienbetreibende. An diese richtet sich dieser Blogbeitrag vornehmlich.

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Fünf Jahre Kerndatensatz Forschung im deutschen Wissenschaftssystem – Umsetzung, Entwicklungen und Perspektiven

Am 9. und 10. November 2020 organisieren das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung und die DINI-Arbeitsgruppe „Forschungsinformationssysteme“ eine öffentlichen Veranstaltung zum Thema Kerndatensatz Forschung. Mit der Veranstaltung werden nunmehr fünf Jahre Kerndatensatz Forschung zum Anlass genommen, um über dessen Umsetzung, dabei gemachte Erfahrungen sowie Entwicklungen und Perspektiven zu sprechen und sich auszutauschen. Damit richtet sich die Veranstaltung an Nutzer*innen von Forschungsinformationen und Forschungsinformationssystemen, Beauftragte zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung, Forschungsreferent*innen, Verantwortliche in Bibliotheken und Rechenzentren sowie Vertreter*innen von Bundes- und Landesministerien und Forschungsförderern.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Stand und den Prozessen der Einführung im deutschen Wissenschaftssystem, beleuchtet aktuelle Entwicklungen rund um die Erhebung und Verarbeitung von Daten, bietet Raum zur Diskussion von Chancen und Grenzen der Nutzbarkeit des Kerndatensatz Forschung für bestehende Informationsbedarfe und Berichtszwecke und setzt sich mit zukünftigen Entwicklungen rund um den Standard auseinander.

Weitere Informationen finden sich zeitnah auf der DINI-Seite.

Zusammenfassung des Workshops „Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis“

Mit dem Workshop „Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis“ wurde am 24. Oktober 2018 in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin die Frage aufgegriffen, welche Auswirkungen der KDSF auf die aktuelle bibliothekarische Praxis hat. Organisiert vom Helpdesk zur Einführung des Kerndatensatz Forschung und der DINI AG Forschungsinformationssysteme haben mehr als 60 Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen über die (potentielle) Rolle der Bibliotheken in der institutionellen Implementierung des KDSF diskutiert, sich ausgetauscht und Lösungsansätze vorgestellt.

Im Mittelpunkt standen die Fragen, welche Auswirkungen der KDSF auf die bibliothekarische Praxis hat, welche organisatorischen und technischen Herausforderungen sich für die Bibliotheken bei der Implementierung ergeben und welche diesbezüglichen Strategien und Best-Practices an verschiedenen Einrichtungen bereits zur Anwendung kommen. Neben verschiedenen Vorträgen gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Gelegenheit, sich an thematischen Tischen mit Vertreterinnen und Vertretern des Helpdesks und der DINI-AG zu unterschiedlichen Aspekten des KDSF detaillierter auszutauschen und Fragen zu stellen.

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Fragen (und Antworten) zum DINI-Workshop zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis

Am 24. Oktober 2018 findet ein ganztägiger Workshop zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung (KDSF) in der bibliothekarischen Praxis in Berlin in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft statt.

In Vorbereitung auf den Workshop möchte Ihnen die DINI AG FIS und das Helpdesk KDSF des DZHW gerne die Gelegenheit geben, vorab Fragen zu formulieren, auf die sich die Referentinnen und Referenten vorbereiten können und die in die Diskussionen einfließen werden. Hierzu haben wir ein Dokument in Form eines Etherpads vorbereitet, in das Sie Ihre Fragen vor oder auch während des Workshops schreiben können.Bitte tragen Sie dort Ihre Fragen ein, die gerne die ganze Bandbreite der Fragestellungen rund um den Kerndatensatz und die Einführung eines Forschungsinformationssystems an Ihrer Einrichtung umfassen können.

Die Antworten werden wir im Anschluss an den Workshop im Etherpad ergänzen.

Weiter Informationen und das Programm finden Sie auf der DINI-Seite.

Workshop zum Kerndatensatz Forschung im Rahmen der Jahrestagung der Forschungs- und Technologiereferent/innen 2018

Am 2. März 2018 fand im Rahmen der Jahrestagung 2018 des Netzwerks Forschungsreferenten.de ein vom Helpdesk zum Kerndatensatz Forschung , der Landesinitiative CRIS.NRW und der DINI-AG „Forschungsinformationssysteme“ organisierter Workshop zum Thema Kerndatensatz Forschung (KDSF) statt. Wie bereits bei der Tagung im Jahr 2016 stieß die Thematik „Kerndatensatz“ mit etwa 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf große Resonanz.

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Workshop „Kerndatensatz Forschung“: Tag 2

Auch der zweite Tag des DINI AG FIS Workshops „Kerndatensatz Forschung – und nun?“  war sehr intensiv und geprägt vom vielseitigen Austausch und lebhaften Diskussionen. Phantasievoll und anschaulich waren die verwendeten Metaphern und Vergleiche zur Notwendigkeit und Erfahrung mit FIS und reichten von Loriot bis Bowie: Das Leben ohne Forschungsinformationssystem ist möglich aber sinnlos und (fast) alle sind (noch) Absolute Beginners. Außerdem wurde klar: Forschungsinformation ohne Informationssystem sind ähnlich sinnvoll wie Wirtschaftsinformatik ohne Computer. Die Frage nach dem Preis eines Forschungsinformationssystems ist hingegen genauso (wenig) einfach zu beantworten wie etwa die Frage nach „Was kostet mich ein Haus?“

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Workshop „Kerndatensatz Forschung“: Tag 1

Der erste Vormittag war geprägt von zwei Richtungen der Diskussion: Zum einen wurde diskutiert, ob (intendiert oder nicht) Wertungen mit dem KDSF verbunden sind und welche Folgen sich daraus ergeben. Weiterhin ging es um die Fragen nach Datenautonomie und Transparenz sowie ihr Verhältnis zueinander.
Zum anderen war die Zukunft des KDSF Thema, seine Implementierung und Weiterentwicklung: Erfreulich war zu hören, dass der geplante Helpdesk am DZHW eingerichtet ist. Finanziert von der GWK soll hier Hilfestellung zur Interpretation geleistet und bei der Formulierung von Abfragen unterstützt werden. Außerdem gehören die Dokumentation von Fällen und Lösungen und die Förderung der Vernetzung zu den Aufgaben, nicht aber die Beratung bei FIS-Einführung. Zentraler Diskussionspunkt war die Freiwilligkeit der Einführung des KDSF – sowohl auf Seiten von Datennehmern als auch -gebern: Die Frage blieb offen, wer den entscheidenden ersten Schritt macht, um die Umsetzung des KDSF in die Fläche zu tragen.

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[SAVE-THE-DATE] Workshop „Der Kerndatensatz Forschung – und nun? Nutzen, Grenzen und Umsetzungsstrategien des Kerndatensatz Forschung und von Forschungsinformationssystemen“

Wann?
20. und 21.02.2017

Wo?
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin

Programm und weitere Informationen
http://dini.de/veranstaltungen/workshops/kerndatensatz-forschung/

Zielgruppe
Verantwortliche und Nutzer von Forschungsinformationen und Forschungsinformationssystemen, Beauftragte zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung, Forschungsreferent(inn)en, Hochschulplaner, Verantwortliche in Bibliotheken und Rechenzentren, Vertreterinnen von Bundes- und Landesministerien und Forschungsförderern

Hintergrund
Hochschulen und Forschungseinrichtungen sehen sich zunehmend vor der Herausforderung, Auskunftsfähigkeit über Forschungsleistungen her- und nachhaltig sicherzustellen. Dafür werden vielerorts Forschungsinformationssysteme betrieben, eingeführt oder zumindest geplant. So unterschiedlich die Ansprüche und Ausgangssituationen dabei sind, so verschieden sind auch die Umsetzungsansätze.

Vor ca. fünf Jahren fand zu diesem Themenkomplex ein Auftaktworkshop in Karlsruhe statt. Nicht zuletzt mit der Veröffentlichung der Spezifikation des Kerndatensatz Forschung (KDSF) haben sich auf diesem Gebiet zwischenzeitlich zahlreiche Neuerungen ergeben. Dies bietet Anlass für eine erneute Standortbestimmung.

Daher werden im Rahmen eines zweitägigen Workshops insbesondere Herausforderungen und Potenziale des KDSF für die Forschungsberichterstattung beleuchtet. Der Workshop widmet sich einerseits wissenschaftspolitischen Fragestellungen. Andererseits greift er praktische Aspekte und Herausforderungen der Umsetzung des Kerndatensatz Forschung sowie der Einführung und des Betriebs von Forschungsinformationssystemen auf und bietet ein Forum für einen unmittelbaren Informations- und Erfahrungsaustausch.

Veranstalter
DINI AG Forschungsinformationssysteme | Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Die DINI AG FIS beim BID-Kongress 2016 in Leipzig

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Arbeitsgruppe „Forschungsinformationssysteme“ der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI e.V.) wieder aktiv am Programm des Bibliothekskongresses.

Am Dienstag, dem 15. März, geht es im Seminarraum 14/15 von 16 bis 18 Uhr um das Thema:

Mehr als eine Hochschulbibliographie: Forschungsinformation im Umfeld von nationaler Standardisierung und überregionaler Vernetzung – Best practice und aktuelle Trends von Forschungsinformationssystemen (FIS)

Die DINI AG Forschungsinformationssysteme stellt in diesem Workshop aktuelle Entwicklungen im Bereich Forschungsberichterstattung zur Diskussion. Von besonderer Relevanz ist hierbei die Frage, wie Bibliotheken dazu beitragen können, die aktuellen Standardisierungsvorschläge des Kerndatensatz Forschung, welcher vom Wissenschaftsrat initiiert wurde, an ihren wissenschaftlichen Einrichtungen umzusetzen. Zu diesem Zwecke führt ein kurzer Impuls zu Beginn des Workshops in das Themenfeld ein.

In best-practice Beispielen soll ferner gezeigt werden, wie die Kooperation von Bibliotheken mit weiteren Stakeholdern innerhalb einer Forschungseinrichtung, wie bspw. dem Forschungsmanagement, bei der Einführung eines FIS aussehen kann, und wie sich vorhandene Datenquellen und Anwendungen (Hochschulschrift, OA-Repository, lizensierte Datenquellen wie bspw. das Web of Science aber auch Personal- und Finanzsysteme, Campusmanagement wie auch Data Warehouse und Business Intelligence-Umgebungen etc.) mit einer ggf. neu einzuführenden FIS-Anwendung kombinieren lassen.

Wie kann über institutionelles Controlling und reine Forschungsberichterstattung hinaus durch Veröffentlichen bestimmter Forschungsinformationen im Web ein zusätzlicher Nutzen aus diesen Informationen gewonnen werden, insbesondere die Entdeckbarkeit von Forschern und ihren Aktivitäten im WWW basierend auf Forschungsinhalten? Der Fokus kann dabei auf einzelne Fachcommunities, Fachgesellschaften oder auch eine nationale Forschungslandschaft gerichtetsein. Ressourcen und Forscher können über Institutionsgrenzen hinweg vernetzt und damit besser entdeckbar gemacht werden – sowohl für die Forscher selbst als auch für interessierte Dritte. Hierzu werden überblickartig aktuelle Entwicklungen im Bereich Persistent Identifier sowie Linked Open Data vorgestellt.

Programm:

  • Begrüßung und Einführung (Regine Tobias)
  • Vorhaltung des Kerndatensatz Forschung in Forschungsinformationssystemen – Nutzen und Herausforderungen für Hochschul – und Forschungsbibliotheken (Mathias Riechert)
  • Einführung und Betrieb eines Forschungsinformationssystems aus Sicht einer Universitätsbibliothek (Thorsten Ahlers)
  • FIS-Einführung als gemeinsame Aufgabe von Bibliothek und Technischer Universität (Henrike Berthold und Ulrike Gausmann)
  • Vernetzung und Sichtbarkeit von Forschungsinformationen im Internet. Ein Werkstattbericht der Leibniz-Gemeinschaft (Andreas Bliemeister)

Zielgruppe: Akteure in Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen, die an Aufbau und Betrieb von Forschungsprofildiensten oder integrierten Forschungsinformationssystemen mitwirken.