Archiv des Autors: Daniel Beucke

Über Daniel Beucke

Daniel arbeitet an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen in der Gruppe Elektronisches Publizieren. Er ist Mitglied in der DINI AG FIS und in der DINI AG E-Pub.

„Forschungsinformationssystem“ beim diesjährigen Bibliothekskongress

In diesem Jahr findet der 7. Bibliotheks Kongress in Leipzig statt, der zugleich der 108. Deutsche Bibliothekartag ist. Die Veranstaltungsformate variieren von “klassischen” Vorträgen über Fishbolws bis hin zu interaktive Hands-On Labs. Dabei werden alle denkbaren Themen für öffentliche als auch wissenschaftliche Bibliotheken angesprochen. Parallel findet eine Messe statt, bei der sich viele Aussteller zu den verschiedensten Themen präsentieren. Darüber hinaus ist es eine tolle Gelegenheit, mit bekannten und neuen Leuten ins Gespräch zu kommen.

Aus Sicht der DINI AG-FIS gibt es einige lohnenswerte Veranstaltungen, z.B. zu den Themen Autorenidentifikation, Forschenden-Profile, Hochschulbibliographien und Metriken. Die folgende Liste soll als Hilfe für FIS-Interessierte dienen und ist sicher nicht vollständig, da das Thema Forschungsinformationssysteme in der Bibliothekswelt viele Berührungspunkte hat. Weitere Hinweise gern in den Kommentaren geben und ich übernehme sie in die Liste.

Viel Spaß in Leipzig!
Vielleicht sieht man sich.

Daniel Beucke – SUB Göttingen

Montag, 18.03.

Aus der Session “Mit Zahlen steuern” (09:00 – 11:30 Saal 4):

09:30 – 10:00 Saal 4
Traditionell oder alternativ: Wie Forschende Metriken nutzen, verstehen und selbst anwenden
Astrid Orth (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

10:30 – 11:00 Saal 4
„Im Wikiversum wirken.“ Zitation digitaler Quellen in der Wikipedia erleichtern und den Impact bibliothekarischer Repositorien messen
Lars Müller (Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Berlin)

 

Aus der Session “Identifikatoren in Katalogen” (14:15 – 15:45 Saal 4):

14:15 – 14:45 Saal 4
ORCID DE: Positionen zur Entwicklung und Zukunft der Autorenidentifikation in Deutschland Paul Vierkant (Helmholtz Gemeinschaft, Potsdam)

 

Die öffentliche Arbeitssitzung “Hochschulbibliotheken im Spannungsfeld zwischen Innovation und Kerngeschäft (16:00 – 18:00 Vortragsraum 11):

u.a.:

  • Erkennen und Konsequenzen aus Predatory Publishing für Hochschulbibliographien
    Friederike Borchert (Technische Hochschule, Wildau)
  • Zwei Fliegen mit einer Klappe: Hochschulbibliografie und Forschungsmonitoring der Hochschule verbinden. Ein Projekt an der Technischen Hochschule Köln #
    Kerstin Klein (Technische Hochschule Köln)

Dienstag, 19.03.

Aus der Session “Open Access Umsetzen” (09:00 – 10:30 Vortragsraum 12)

09:30 – 10:00 Vortragsraum 12
Höhen und Tiefen beim Aufbau einer Hochschulbibliographie – Ein Praxisbericht
Daniel Beucke (Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

10:00 – 10:30 Vortragsraum 12
Open-Access-Monitoring mit Hilfe von Hochschulbibliographien und der Anbindung an Forschungsinformationssysteme
Thomas Scheffler (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, Jena)

Mittwoch, 20.03.

Hands-On Lab digital “Der Mensch im Mittelpunkt – und was kommt drumherum?” (09:00 – 11:00 Beratungsraum 3)

Daniel Beucke (SUB Göttingen), Astrid Orth (SUB Göttingen), Ben McLeish (Altmetric, LLP, London)

Folien des ORCID DE Workshops – Perspektiven und Technik online

Am 08. November 2018 fand im Anschluss an die DINI-Jahrestagung in der Stadthalle Bielefeld der dritte ORCID DE Workshop – Perspektiven und Technik statt. Mehr als 92 Vertreterinnen und Vertreter wissenschaftlicher Informationsinfrastruktureinrichtungen diskutierten über die technischen Möglichkeiten und Herausforderungen bei Implementierung von ORCID sowie die Perspektive von PIDs in Deutschland.

Die Folien der Veranstaltung sind jetzt online:

Poster

Impressionen vom Workshop sind auf Twitter unter dem Hashtag #ORCID_DE zu finden.

Das ORCID DE Projekt bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die spannenden und bereichernden Diskussionen. Eine besonderer Dank gilt den Referentinnen und Referenten sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Universitätsbibliothek Bielefeld für die Unterstützung bei der Finanzierung und Organisation des Workshops.

Diesen Beitrag nutzen wir mit freundlicher Unterstützung des ORCID DE Projekt nach. Er erschien im ORCID-DE Blog.

Positionspapier – Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and Contributor ID

Im Rahmen des dritten ORCID DE Workshops wurde die Veröffentlichung des Positionspapiers „Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and Contributor ID“ bekannt geben.

Auszug aus dem Abstract:
„Das Positionspapier findet seinen Ursprung im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und von DINI initiierten Projekt ORCID DE, das die Förderung und Verbreitung der Open Researcher and Contributor ID (ORCID) zum Ziel hat. Das Positionspapier ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von 14 Mitgliedern der DINI- Arbeitsgruppen Elektronisches Publizieren (E-Pub), Forschungsinformationssysteme (FIS) sowie Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM), die ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Herausforderungen und Lösungen in Bezug auf die Autorenidentifikation in dieses Positionspapier eingebracht haben. Dieser Ansatz verfolgt einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Autorenidentifikation an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. Das Positionspapier soll den Informationsinfrastrukturen dieser Einrichtungen einerseits eine strategisch-orientierte, andererseits eine technisch-praxisorientierte Handreichung und somit Hilfe bei der Implementierung von ORCID sein.“

Das Positionspapier wurde open access veröffentlicht unter: https://doi.org/10.18452/19528

Fragen (und Antworten) zum DINI-Workshop zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis

Am 24. Oktober 2018 findet ein ganztägiger Workshop zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung (KDSF) in der bibliothekarischen Praxis in Berlin in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft statt.

In Vorbereitung auf den Workshop möchte Ihnen die DINI AG FIS und das Helpdesk KDSF des DZHW gerne die Gelegenheit geben, vorab Fragen zu formulieren, auf die sich die Referentinnen und Referenten vorbereiten können und die in die Diskussionen einfließen werden. Hierzu haben wir ein Dokument in Form eines Etherpads vorbereitet, in das Sie Ihre Fragen vor oder auch während des Workshops schreiben können.Bitte tragen Sie dort Ihre Fragen ein, die gerne die ganze Bandbreite der Fragestellungen rund um den Kerndatensatz und die Einführung eines Forschungsinformationssystems an Ihrer Einrichtung umfassen können.

Die Antworten werden wir im Anschluss an den Workshop im Etherpad ergänzen.

Weiter Informationen und das Programm finden Sie auf der DINI-Seite.

Einladung zum 3. VIVO-Workshop 2018 am 17.-18. September

VIVO ist ein freies und community-basiertes Forschungsinformationssystem. Dazu findet am 17. und 18. September 2018 der dritte deutschsprachige VIVO-Workshop an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover statt.

Der erste Tag ist einerseits ein Hackday für an VIVO interessierten Software-Entwicklern, dazu werden verschiedene Themenworkshops angeboten, in denen Referentinnen und Referenten gemeinsam mit den Teilnehmenden in unterschiedliche Themenbereiche einführen. Am zweiten Tag werden die Aktivitäten der deutschsprachigen VIVO-Community in einer Auswahl von Vorträgen dargestellt werden.

Das Programm: https://events.tib.eu/vivoworkshop2018/programm/

Weitere Informationen und Registrierung: https://events.tib.eu/vivoworkshop2018/

Wann: 17. und 18. September 2018
Wo: Technische Informationsbibliothek (TIB), Welfengarten 1 B, 30167 Hannover

Forschungsinformationssystem@Fraunhofer-Gesellschaft

Projekthintergrund

Fraunhofer-weit gibt es seit langem etablierte Prozesse und Kennzahlensysteme, die die missionsbedingte und förderbedingte Systematik des »Fraunhofer Modells« kontrollieren. Im Rahmen der Corporate Responsibility wird dabei zunehmend auch die Sicherung der wissenschaftlichen Integrität und Exzellenz adressiert.

Diese Dimension der wissenschaftlichen Qualität und Exzellenz wurde bisher jedoch nicht im Rahmen von Datenerhebungen und Kennzahlensystemen betrachtet.
Daher wurde in der Fraunhofer-Gesellschaft ein Kennzahlen-basiertes Monitoring basierend auf verschiedenen Kennzahlen aus den Bereichen wissenschaftlicher Output, wissenschaftliche Qualifikation und wissenschaftliche Anerkennung und Vernetzung eingeführt, das auch dazu dienen soll, einen Fraunhofer-internen Diskurs zum Thema wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliche Exzellenz anzuregen und eine verlässliche Datenbasis für interne Zwecke, aber teilweise auch für den Außenraum zu schaffen (Monitoringbericht im Rahmen des Pakts für Innovation und Forschung).

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Workshop „Kerndatensatz Forschung“: Tag 2

Auch der zweite Tag des DINI AG FIS Workshops „Kerndatensatz Forschung – und nun?“  war sehr intensiv und geprägt vom vielseitigen Austausch und lebhaften Diskussionen. Phantasievoll und anschaulich waren die verwendeten Metaphern und Vergleiche zur Notwendigkeit und Erfahrung mit FIS und reichten von Loriot bis Bowie: Das Leben ohne Forschungsinformationssystem ist möglich aber sinnlos und (fast) alle sind (noch) Absolute Beginners. Außerdem wurde klar: Forschungsinformation ohne Informationssystem sind ähnlich sinnvoll wie Wirtschaftsinformatik ohne Computer. Die Frage nach dem Preis eines Forschungsinformationssystems ist hingegen genauso (wenig) einfach zu beantworten wie etwa die Frage nach „Was kostet mich ein Haus?“

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Die DINI AG FIS beim BID-Kongress 2016 in Leipzig

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Arbeitsgruppe „Forschungsinformationssysteme“ der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI e.V.) wieder aktiv am Programm des Bibliothekskongresses.

Am Dienstag, dem 15. März, geht es im Seminarraum 14/15 von 16 bis 18 Uhr um das Thema:

Mehr als eine Hochschulbibliographie: Forschungsinformation im Umfeld von nationaler Standardisierung und überregionaler Vernetzung – Best practice und aktuelle Trends von Forschungsinformationssystemen (FIS)

Die DINI AG Forschungsinformationssysteme stellt in diesem Workshop aktuelle Entwicklungen im Bereich Forschungsberichterstattung zur Diskussion. Von besonderer Relevanz ist hierbei die Frage, wie Bibliotheken dazu beitragen können, die aktuellen Standardisierungsvorschläge des Kerndatensatz Forschung, welcher vom Wissenschaftsrat initiiert wurde, an ihren wissenschaftlichen Einrichtungen umzusetzen. Zu diesem Zwecke führt ein kurzer Impuls zu Beginn des Workshops in das Themenfeld ein.

In best-practice Beispielen soll ferner gezeigt werden, wie die Kooperation von Bibliotheken mit weiteren Stakeholdern innerhalb einer Forschungseinrichtung, wie bspw. dem Forschungsmanagement, bei der Einführung eines FIS aussehen kann, und wie sich vorhandene Datenquellen und Anwendungen (Hochschulschrift, OA-Repository, lizensierte Datenquellen wie bspw. das Web of Science aber auch Personal- und Finanzsysteme, Campusmanagement wie auch Data Warehouse und Business Intelligence-Umgebungen etc.) mit einer ggf. neu einzuführenden FIS-Anwendung kombinieren lassen.

Wie kann über institutionelles Controlling und reine Forschungsberichterstattung hinaus durch Veröffentlichen bestimmter Forschungsinformationen im Web ein zusätzlicher Nutzen aus diesen Informationen gewonnen werden, insbesondere die Entdeckbarkeit von Forschern und ihren Aktivitäten im WWW basierend auf Forschungsinhalten? Der Fokus kann dabei auf einzelne Fachcommunities, Fachgesellschaften oder auch eine nationale Forschungslandschaft gerichtetsein. Ressourcen und Forscher können über Institutionsgrenzen hinweg vernetzt und damit besser entdeckbar gemacht werden – sowohl für die Forscher selbst als auch für interessierte Dritte. Hierzu werden überblickartig aktuelle Entwicklungen im Bereich Persistent Identifier sowie Linked Open Data vorgestellt.

Programm:

  • Begrüßung und Einführung (Regine Tobias)
  • Vorhaltung des Kerndatensatz Forschung in Forschungsinformationssystemen – Nutzen und Herausforderungen für Hochschul – und Forschungsbibliotheken (Mathias Riechert)
  • Einführung und Betrieb eines Forschungsinformationssystems aus Sicht einer Universitätsbibliothek (Thorsten Ahlers)
  • FIS-Einführung als gemeinsame Aufgabe von Bibliothek und Technischer Universität (Henrike Berthold und Ulrike Gausmann)
  • Vernetzung und Sichtbarkeit von Forschungsinformationen im Internet. Ein Werkstattbericht der Leibniz-Gemeinschaft (Andreas Bliemeister)

Zielgruppe: Akteure in Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen, die an Aufbau und Betrieb von Forschungsprofildiensten oder integrierten Forschungsinformationssystemen mitwirken.

Willkommen beim Blog der DINI AG Forschungsinformationssysteme

Über diesen Blog werden die Arbeitsergebnisse der DINI AG FIS zeitnah publiziert und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Inhalte kreisen um die Hauptthemen der Arbeit der AG und bieten einen Überblick über Standards, best practice und aktuelle Trends der Forschungsinformationssysteme.

Inhalte:

  1. Kern des Blogs ist das Positionspapier der DINI AG FIS vom Februar 2015 mit strategischen und handlungspraktischen Hinweisen für die Einführung und Betrieb von Forschungsinformationssystemen. Im Blog steht es der Allgemeinheit mit der Option zur Annotierung zur Verfügung. Ziel soll sein, das Papier mit neuen Erkenntnissen anzureichern und dabei auch Anmerkungen aus der Wissenschaftscommunity einzubeziehen.
  2. Weitere Ergebnisse aus den Workshops sowie der aktuellen Arbeit der DINI AG FIS werden in aufbereiteter Form regelmäßig über den Blog verbreitet.
  3. Ausgewählte Forschungseinrichtungen informieren in Werkstattberichten über aktuelle Arbeiten im Umfeld von Forschungsinformationssystemen an unterschiedlichen Standorten in Deutschland.

Interesse?

Sie möchten einen eigenen Beitrag über das Thema Forschungsinformationssysteme und Forschungsberichterstattung an Ihrer Einrichtung schreiben und über den Blog der DINI AG
FIS veröffentlichen?

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir freuen uns darüber!
Mail an den Blog-Verantwortlichen Daniel Beucke (beucke@sub.uni-goettingen.de).