Archiv für den Monat: März 2018

Modular und flexibel: Entwicklung eines Forschungsinformationssystems am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vorgeschichte: Die Einrichtung eines Forschungsinformationssystems ist mehr als nur ein IT-Projekt

Das Thema Forschungsinformationen hat am KIT eine lange Historie. Das KIT entstand 2009 aus der Fusion einer Universität und einem Helmholtz-Zentrum und ist heute mit über 9.000 Beschäftigten eine der größten Forschungseinrichtungen Europas. Entsprechend komplex sind die Anforderungen an ein Forschungsinformationssystem: An beiden Standorten gab es langjährige zentrale Verzeichnisse der Forschungsinformation, aber dennoch waren die Prozesse der Datenerfassung, die Berichtsanforderungen sowie die „Kulturen“ des Einbezugs von Wissenschaftler/innen sehr unterschiedlich. Der erste Anlauf, am KIT ein integriertes Forschungsinformationssystem zu etablieren, startete 2010 kurz nach der Gründungsphase der neuen Forschungseinrichtung und war von (zu) vielen Erwartungshaltungen geprägt. Zentrale Prozesse um ein einheitliches und integriertes Informationsmanagement waren am „jungen“ KIT noch völlig ungeklärt und mussten erst in den Gremien entsprechend platziert werden. Trotz der strategischen Verankerung des Projekts beim CIO waren die eigentlichen Treiber die KIT-Bibliothek und die Abteilung Forschungsförderung, die beide das Projekt auch zur Ablösung veralteter Infrastrukturen nutzen wollten. Man entschied sich in der ersten Phase für ein kommerzielles Produkt, das versprach, die komplexen Prozesse am KIT abbilden zu können. Im Fokus stand die Implementierung eines FIS-Standardsystems. Um es vorweg zu nehmen: Das Projekt wurde eingestellt. Zum einen hatte das noch „junge“ KIT auf organisatorischer Seite noch zu viele Prozessklärungen offen, zum anderen erwies sich die Einführung einer kommerziellen Softwarelösung für eine so große Forschungseinrichtung mit sehr vielen unterschiedlichen Anforderungen als zu monolithisch und für die Belange des KIT als nicht ausreichend.

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Workshop zum Kerndatensatz Forschung im Rahmen der Jahrestagung der Forschungs- und Technologiereferent/innen 2018

Am 2. März 2018 fand im Rahmen der Jahrestagung 2018 des Netzwerks Forschungsreferenten.de ein vom Helpdesk zum Kerndatensatz Forschung , der Landesinitiative CRIS.NRW und der DINI-AG „Forschungsinformationssysteme“ organisierter Workshop zum Thema Kerndatensatz Forschung (KDSF) statt. Wie bereits bei der Tagung im Jahr 2016 stieß die Thematik „Kerndatensatz“ mit etwa 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf große Resonanz.

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