Aktuelles aus dem Netzwerk FIS Niedersachsen

Angestoßen durch jüngste Aktivitäten auf Landesebene, traf sich am 10.05.23 das Netzwerk FIS Niedersachsen zum digitalen Austausch. Mehr als zwei Jahre war der letzte Austausch bereits her (https://blogs.tib.eu/wp/dini-ag-blog/2021/05/10/fis-niedersachsen).

Erfreulich viele FIS Referent*innen bzw. Personen, die an ihrer jeweiligen Einrichtung im Kontext von Forschungsinformationen tätig sind, nahmen an dem Treffen teil. Insgesamt 20 Expert*innen kamen zusammen, unter welche sich auch eine Bremer Teilnehmerin gesellt hatte. Vertreten waren unter den 15 Institutionen neben Universitäten und Hochschulen auch Forschungseinrichtungen.

Als ersten Tagesordnungspunkt galt es, sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen. Hierzu hatten die Teilnehmenden im Vorfeld anhand eines Steckbriefes bereits Informationen zusammengetragen. Welche Softwarebasis wurde gewählt und welche Anwendungsbereiche stehen im Fokus? Wie ist der Umsetzungsstand? Was sind die derzeitigen Baustellen und die größten Herausforderungen? Besonders deutlich wurde, dass aktuell an vielen Stellen ähnliche Herausforderungen bestehen und die Thematiken, mit denen sich die Kolleg*innen sich gegenwärtig beschäftigen, gar nicht so weit voneinander entfernt liegen. Datenqualität, Schnittstellen, fehlende personelle Ressourcen oder die Gestaltung von Berichten waren genannte Aspekte. Einige Einrichtungen betreiben bereits seit Jahren ein Forschungsportal, andere behelfen sich noch mit Insellösungen und  wünschen sich die Einführung eines FIS. Proprietäre wie auch Open Source Lösungen befinden sich im Einsatz. Manche Einrichtungen haben ihre Forschenden bereits gut in die im FIS abgebildeten Prozesse eingebunden und erfahren eine hohe Akzeptanz. Andere stehen noch vor der Herausforderung, eine geeignete Kommunikationsstrategie und Anreize zu schaffen. – So vielfältig wie die Einrichtungen zwischen Wilhelmshaven, Göttingen, Osnabrück und Braunschweig waren auch die vorgestellten Lösungen und Umsetzungsstände.

Als zweiten Tagesordnungspunkt diskutierten die Teilnehmenden über die Institutionalisierung eines gemeinsamen Netzwerkes und einer zentralen Servicestelle, wie sie in einzelnen Bundesländern  bereits existiert. Einen Impuls gab Victoria Jakob.

Zuletzt wurde die weitere Zusammenarbeit besprochen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass ein regelmäßiger Austausch ab sofort eingerichtet werden soll. Hierzu möchte das Netzwerk sich zweimal jährlich treffen, wobei jeweils ein Treffen in Präsenz und ein digitales angestrebt werden. Das nächste Treffen soll im Oktober oder November eintägig in Präsenz stattfinden. Der Veranstaltungsort und der genaue Zeitpunkt werden noch bekanntgegeben. Darüber hinaus führt das Netzwerk nun einen gemeinsamen „Themensammler“, in dem der Austauschbedarf zu konkreten Anliegen gesammelt wird. Hieraus können ergänzende themengebundene Treffen oder Untergruppen entstehen. Das Netzwerk FIS Niedersachsen ist ein loser Zusammenschluss auf kollegialer Ebene. Somit sind das Engagement und die Initiative jedes Einzelnen und jeder Einzelnen gefragt. – Die Stimmung war gut und es wehte ein Hauch von Aktivismus durch den BBB-Raum. Somit hoffen wir auf zahlreiche weitere fruchtbare Treffen und einen regen kollegialen Austausch.

Interessierte niedersächsische Kolleg*innen, die noch nicht Teil des Netzwerkes sind, können hier die Mailingliste abonnieren: https://listserv.gwdg.de/mailman/listinfo/fisniedersachsen. Jens Nieschulze und Franziska Mau stehen bei Fragen zum Netzwerk als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Autor*innen

Dieser Beitrag wurde verfasst von Franziska Mau (Servicezentrum für Forschung und Transfer, TU Clausthal; ORCiD: 0000-0001-7701-0301) und Jens Nieschulze (Abteilung Forschung und Transfer, Universität Göttingen; ORCID: 0000-0001-7535-6253).

Zitiervorschlag

Mau, Franziska & Nieschulze, Jens: „Aktuelles aus dem Netzwerk FIS Niedersachsen“ Blog der DINI AGs FIS & EPUB, 2023. https://doi.org/10.57689/dini-blog.20230515


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Über Franziska Mau

Franziska koordiniert die Einführung eines Forschungsinformationssystems an der TU Clausthal und ist Mitglied der DINI AG FIS.

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