Workshop zum Kerndatensatz Forschung im Rahmen der Jahrestagung der Forschungs- und Technologiereferent/innen 2018

Am 2. März 2018 fand im Rahmen der Jahrestagung 2018 des Netzwerks Forschungsreferenten.de ein vom Helpdesk zum Kerndatensatz Forschung , der Landesinitiative CRIS.NRW und der DINI-AG „Forschungsinformationssysteme“ organisierter Workshop zum Thema Kerndatensatz Forschung (KDSF) statt. Wie bereits bei der Tagung im Jahr 2016 stieß die Thematik „Kerndatensatz“ mit etwa 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf große Resonanz.

Aus diesem Grund wurde der Workshop in drei Vorträge gegliedert, an die sich jeweils vertiefende Diskussionen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anschlossen. Der einführende Vortrag von Sophie Biesenbender (KDSF-Helpdesk) befasste sich mit den Inhalten des KDSF und dem derzeitigen Implementierungsprozess. Neben einer Einführung in die Thematik und die KDSF-Spezifikation erfolgte ein kurzer Bericht zum Implementierungsprozess und zum Unterstützungsangebot des Helpdesks.

Der zweite Vortrag von Malte Kramer und Lena Vinnemann (Landesinitiative CRIS.NRW) thematisierte die Unterstützungsstrukturen für den KDSF in Nordrhein-Westfalen und beleuchtete die Schritte zur Umsetzung des KDSF in Verbindung mit institutionellen FIS-Einführungen. Schwerpunkte waren u.a. die über CRIS.NRW durchgeführten IST-Stand-Erfassungen zur Abdeckung des KDSF an nordrhein-westfälischen Hochschulen sowie das Vorgehen bei der Einführung von FIS-Lösungen an Pilothochschulen. Im Anschluss daran erfolgte eine rege Diskussion zur Frage, inwieweit unterschiedliche FIS-Lösungen (gleichermaßen) in der Lage sind/sein werden, den KDSF für Forschungseinrichtungen abzubilden, und zur Relevanz eines geeigneten Identity-Managements zur (vollständigen) institutionellen Abbildung des KDSF.

Der dritte Vortrag von Reingis Hauck (Leibniz Universität Hannover–LUH) griff einige der in der Diskussion aufgekommenen Themen auf und befasste sich mit der Umsetzung des KDSF (mit Fokus auf die Bereiche „Drittmittel und Finanzen“ und „Publikationen“) im Rahmen der andauernden Einführung eines institutionellen FIS an der LUH . Besondere Schwerpunkte waren dabei einerseits das Vorgehen und die Strategien bei der Erreichung von Zielen, die sich für die Universität mit der Einführung und Nutzung des FIS generell verbinden (z.B. die verbesserte Außendarstellung und das Forschungsportal der Universität), und andererseits die Abbildbarkeit des KDSF. Am Beispiel der Systematik und Definition der „Drittmittelgeber“ zur Abbildung und Darstellung von Forschungsprojekten der Universität wurde gezeigt, wie die entsprechende Kerndatensatz-Systematik für den Zweck der Außendarstellung der LUH weiter ausdifferenziert und somit für einen konkreten Anwendungsfall aufbereitet wurde. Die entsprechende Klassifikation der Förderlinien wird auf Anfrage gern nichtkommerziellen Anwenderinnen und Anwendern zur Verfügung gestellt. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Dr. Reingis Hauck.

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