Allgemeine Relativitätstheorie in der Praxis: LISA Pathfinder hebt ab

Gestern früh um 5:04 MEZ ist sie gestartet, die Vega-Rakete mit dem LISA-Pathfinder-Satelliten an Bord. Der Satellit selbst war dann ab 6:49 MEZ eigenständig im All unterwegs. Mit Sicherheit ein bewegender Moment für die vielen Forscher und Forscherinnen, die u.a. am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in den letzten Jahren an der Entwicklung der Präzisionsmessgeräte zum Nachweis der durch die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen mitgewirkt haben. Wünschen wir ihnen, dass LISA Pathfinder wie geplant am 1. März 2016 mit seiner wissenschaftlichen Messkampagne beginnen kann.

Den Aufbau der Infrastruktur von LISA, der Laser Interferometer Space Antenna mit seinen vorbereitenden Messungen konnte ich schon seit Jahren in Form der bei mir zur Sacherschließung eintreffenden (überwiegend Hannoverschen) Dissertationen verfolgen. Über das (von mir angesetzte …) und vergebene Schlagwort LISA <Astronomie> lassen sich diese Arbeiten (als „verwandte Publikationen“)  gut identifizieren. Weitere Literatur zum Themenkomplex findet man über die Schlagworte Gravitationswelle oder Gravitationswellendetektor.

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Esther Tobschall

Esther Tobschall

... ist Fachreferentin für Physik und zuständig für die Nationale Kontaktstelle im Netzwerk arXiv-DH
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