Zusammenfassung des Workshops „Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis“

Mit dem Workshop „Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis“ wurde am 24. Oktober 2018 in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin die Frage aufgegriffen, welche Auswirkungen der KDSF auf die aktuelle bibliothekarische Praxis hat. Organisiert vom Helpdesk zur Einführung des Kerndatensatz Forschung und der DINI AG Forschungsinformationssysteme haben mehr als 60 Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen über die (potentielle) Rolle der Bibliotheken in der institutionellen Implementierung des KDSF diskutiert, sich ausgetauscht und Lösungsansätze vorgestellt.

Im Mittelpunkt standen die Fragen, welche Auswirkungen der KDSF auf die bibliothekarische Praxis hat, welche organisatorischen und technischen Herausforderungen sich für die Bibliotheken bei der Implementierung ergeben und welche diesbezüglichen Strategien und Best-Practices an verschiedenen Einrichtungen bereits zur Anwendung kommen. Neben verschiedenen Vorträgen gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Gelegenheit, sich an thematischen Tischen mit Vertreterinnen und Vertretern des Helpdesks und der DINI-AG zu unterschiedlichen Aspekten des KDSF detaillierter auszutauschen und Fragen zu stellen.

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Folien des ORCID DE Workshops – Perspektiven und Technik online

Am 08. November 2018 fand im Anschluss an die DINI-Jahrestagung in der Stadthalle Bielefeld der dritte ORCID DE Workshop – Perspektiven und Technik statt. Mehr als 92 Vertreterinnen und Vertreter wissenschaftlicher Informationsinfrastruktureinrichtungen diskutierten über die technischen Möglichkeiten und Herausforderungen bei Implementierung von ORCID sowie die Perspektive von PIDs in Deutschland.

Die Folien der Veranstaltung sind jetzt online:

Poster

Impressionen vom Workshop sind auf Twitter unter dem Hashtag #ORCID_DE zu finden.

Das ORCID DE Projekt bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die spannenden und bereichernden Diskussionen. Eine besonderer Dank gilt den Referentinnen und Referenten sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Universitätsbibliothek Bielefeld für die Unterstützung bei der Finanzierung und Organisation des Workshops.

Diesen Beitrag nutzen wir mit freundlicher Unterstützung des ORCID DE Projekt nach. Er erschien im ORCID-DE Blog.

Positionspapier – Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and Contributor ID

Im Rahmen des dritten ORCID DE Workshops wurde die Veröffentlichung des Positionspapiers „Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and Contributor ID“ bekannt geben.

Auszug aus dem Abstract:
„Das Positionspapier findet seinen Ursprung im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und von DINI initiierten Projekt ORCID DE, das die Förderung und Verbreitung der Open Researcher and Contributor ID (ORCID) zum Ziel hat. Das Positionspapier ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von 14 Mitgliedern der DINI- Arbeitsgruppen Elektronisches Publizieren (E-Pub), Forschungsinformationssysteme (FIS) sowie Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM), die ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Herausforderungen und Lösungen in Bezug auf die Autorenidentifikation in dieses Positionspapier eingebracht haben. Dieser Ansatz verfolgt einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Autorenidentifikation an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. Das Positionspapier soll den Informationsinfrastrukturen dieser Einrichtungen einerseits eine strategisch-orientierte, andererseits eine technisch-praxisorientierte Handreichung und somit Hilfe bei der Implementierung von ORCID sein.“

Das Positionspapier wurde open access veröffentlicht unter: https://doi.org/10.18452/19528

Fragen (und Antworten) zum DINI-Workshop zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung in der bibliothekarischen Praxis

Am 24. Oktober 2018 findet ein ganztägiger Workshop zur Umsetzung des Kerndatensatz Forschung (KDSF) in der bibliothekarischen Praxis in Berlin in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft statt.

In Vorbereitung auf den Workshop möchte Ihnen die DINI AG FIS und das Helpdesk KDSF des DZHW gerne die Gelegenheit geben, vorab Fragen zu formulieren, auf die sich die Referentinnen und Referenten vorbereiten können und die in die Diskussionen einfließen werden. Hierzu haben wir ein Dokument in Form eines Etherpads vorbereitet, in das Sie Ihre Fragen vor oder auch während des Workshops schreiben können.Bitte tragen Sie dort Ihre Fragen ein, die gerne die ganze Bandbreite der Fragestellungen rund um den Kerndatensatz und die Einführung eines Forschungsinformationssystems an Ihrer Einrichtung umfassen können.

Die Antworten werden wir im Anschluss an den Workshop im Etherpad ergänzen.

Weiter Informationen und das Programm finden Sie auf der DINI-Seite.

Einladung zum 3. VIVO-Workshop 2018 am 17.-18. September

VIVO ist ein freies und community-basiertes Forschungsinformationssystem. Dazu findet am 17. und 18. September 2018 der dritte deutschsprachige VIVO-Workshop an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover statt.

Der erste Tag ist einerseits ein Hackday für an VIVO interessierten Software-Entwicklern, dazu werden verschiedene Themenworkshops angeboten, in denen Referentinnen und Referenten gemeinsam mit den Teilnehmenden in unterschiedliche Themenbereiche einführen. Am zweiten Tag werden die Aktivitäten der deutschsprachigen VIVO-Community in einer Auswahl von Vorträgen dargestellt werden.

Das Programm: https://events.tib.eu/vivoworkshop2018/programm/

Weitere Informationen und Registrierung: https://events.tib.eu/vivoworkshop2018/

Wann: 17. und 18. September 2018
Wo: Technische Informationsbibliothek (TIB), Welfengarten 1 B, 30167 Hannover

FACTScience – ein flexibles System für Fortgeschrittene

Im Anschluss an eine Evaluierung im Jahr 2008 wurde am Leibniz Institut für Alternsforschung – Fritz Lipmann Institut e.V. (FLI) nach einer Datenbanklösung für die nächste Evaluierung gesucht. In dieser Zeit gab es nur wenige Anbieter und die Entscheidung fiel auf das Forschungsinformationssystem FACTScience, da das Programm eine hohe Flexibilität bietet, individuelle Anpassungen und die Erstellung der Evaluierungsunterlagen nach den Kriterien der Leibniz Gemeinschaft ermöglicht sowie zu diesem Zeitpunkt bereits in zwei Leibniz-Instituten verwendet wurde. 2012 wurde das Programm FACTScience dann in Betrieb genommen.

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Forschungsinformationssystem@Fraunhofer-Gesellschaft

Projekthintergrund

Fraunhofer-weit gibt es seit langem etablierte Prozesse und Kennzahlensysteme, die die missionsbedingte und förderbedingte Systematik des »Fraunhofer Modells« kontrollieren. Im Rahmen der Corporate Responsibility wird dabei zunehmend auch die Sicherung der wissenschaftlichen Integrität und Exzellenz adressiert.

Diese Dimension der wissenschaftlichen Qualität und Exzellenz wurde bisher jedoch nicht im Rahmen von Datenerhebungen und Kennzahlensystemen betrachtet.
Daher wurde in der Fraunhofer-Gesellschaft ein Kennzahlen-basiertes Monitoring basierend auf verschiedenen Kennzahlen aus den Bereichen wissenschaftlicher Output, wissenschaftliche Qualifikation und wissenschaftliche Anerkennung und Vernetzung eingeführt, das auch dazu dienen soll, einen Fraunhofer-internen Diskurs zum Thema wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliche Exzellenz anzuregen und eine verlässliche Datenbasis für interne Zwecke, aber teilweise auch für den Außenraum zu schaffen (Monitoringbericht im Rahmen des Pakts für Innovation und Forschung).

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Modular und flexibel: Entwicklung eines Forschungsinformationssystems am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Die Vorgeschichte: Die Einrichtung eines Forschungsinformationssystems ist mehr als nur ein IT-Projekt

Das Thema Forschungsinformationen hat am KIT eine lange Historie. Das KIT entstand 2009 aus der Fusion einer Universität und einem Helmholtz-Zentrum und ist heute mit über 9.000 Beschäftigten eine der größten Forschungseinrichtungen Europas. Entsprechend komplex sind die Anforderungen an ein Forschungsinformationssystem: An beiden Standorten gab es langjährige zentrale Verzeichnisse der Forschungsinformation, aber dennoch waren die Prozesse der Datenerfassung, die Berichtsanforderungen sowie die „Kulturen“ des Einbezugs von Wissenschaftler/innen sehr unterschiedlich. Der erste Anlauf, am KIT ein integriertes Forschungsinformationssystem zu etablieren, startete 2010 kurz nach der Gründungsphase der neuen Forschungseinrichtung und war von (zu) vielen Erwartungshaltungen geprägt. Zentrale Prozesse um ein einheitliches und integriertes Informationsmanagement waren am „jungen“ KIT noch völlig ungeklärt und mussten erst in den Gremien entsprechend platziert werden. Trotz der strategischen Verankerung des Projekts beim CIO waren die eigentlichen Treiber die KIT-Bibliothek und die Abteilung Forschungsförderung, die beide das Projekt auch zur Ablösung veralteter Infrastrukturen nutzen wollten. Man entschied sich in der ersten Phase für ein kommerzielles Produkt, das versprach, die komplexen Prozesse am KIT abbilden zu können. Im Fokus stand die Implementierung eines FIS-Standardsystems. Um es vorweg zu nehmen: Das Projekt wurde eingestellt. Zum einen hatte das noch „junge“ KIT auf organisatorischer Seite noch zu viele Prozessklärungen offen, zum anderen erwies sich die Einführung einer kommerziellen Softwarelösung für eine so große Forschungseinrichtung mit sehr vielen unterschiedlichen Anforderungen als zu monolithisch und für die Belange des KIT als nicht ausreichend.

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Workshop zum Kerndatensatz Forschung im Rahmen der Jahrestagung der Forschungs- und Technologiereferent/innen 2018

Am 2. März 2018 fand im Rahmen der Jahrestagung 2018 des Netzwerks Forschungsreferenten.de ein vom Helpdesk zum Kerndatensatz Forschung , der Landesinitiative CRIS.NRW und der DINI-AG „Forschungsinformationssysteme“ organisierter Workshop zum Thema Kerndatensatz Forschung (KDSF) statt. Wie bereits bei der Tagung im Jahr 2016 stieß die Thematik „Kerndatensatz“ mit etwa 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf große Resonanz.

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